Der Tennisstar erweist sich als echtes Vorbild.




Rafael Nadal ist ein Idol. Auch auf dem Tennisplatz. Aber besonders fernab davon. Das stellt der 32-Jährige in der wohl schlimmsten Katastrophe, die seine mallorquinische Heimat schwer getroffen hat, unter Beweis.

Schwere Unwetter sorgten für heftige Überschwemmungen, die vor allem den östlichen Teil Mallorcas mit ihrer Wucht trafen. Mindestens zehn Menschen starben bei der Tragödie.

Nadal bot Betroffenen an, die Nacht in seiner Tennisakademie zu verbringen, falls sie eine Unterkunft benötigten. Etwa 50 Menschen nahmen diese Hilfe an. Doch damit noch nicht genug: Der Weltranglistenerste fuhr direkt zum Unglücksort Sant Llorenc, um dort als Ersthelfer mit anzupacken. Unter anderem beseitigte er den Schlamm in einer mechanischen Werkstatt.

Eine Knieverletzung hält „Rafa“ derzeit davon ab, mit seinen Tenniskollegen um Weltranglistenpunkte beim Masters in Shanghai zu spielen. Sie hält ihn aber nicht davon ab, um bei den Bergungs- und Aufräumarbeiten zu helfen. Dieser Aufopferung gilt größter Respekt – wie auch allen anderen Helfern.

Zverev zeigt sich betroffen

Die Informationen über das schlimme Unglück sind natürlich auch in Shanghai mittlerweile angekommen. So fiel die Freude von Alexander Zverev nach seinem Achtelfinalsieg gegen Alex de Minaur bescheiden aus.

Der Deutsche verfasste nur wenig später eine Videobotschaft:

Wir haben von den tragischen Geschehnissen auf Mallorca erfahren. Es geht uns sehr nah, vor allem wegen Rafa. Ich selber war schon viele, viele Male auf Mallorca, es ist wunderschön dort. Meine Gebete sind mit den euch. Ich hoffe, es geht euch schnell wieder besser.

Tennis-Point.de