Genau eine Stunde stand „Rafa“ bei seinem persönlichen Auftakt auf dem Court. Es war gefühlt eine bessere Trainingseinheit für den Spanier.

Nadal überall

So richtig auf ihre Kosten kamen die Zuschauer nicht wirklich. Manch einem gefiel der lockere Schlagabtausch mit Maria Sharapova am Tag zuvor sogar deutlich besser als das Match gegen Damir Dzumhur.

Der Bosnier konnte einem beinahe schon leidtun. Denn „Rafa“ scheint sich nach dem Viertelfinal-Aus von Madrid und der damit verlorenen Weltranglistenführung einiges vorgenommen zu haben. Mit einem Triumph in Rom würde er wieder nach ganz oben klettern.

Auf dem Weg dahin räumte er den ersten Stolperstein in genau einer Stunde aus dem Weg. Oder sagen wir: Stolpersteinchen, denn Dzumhur kam für eine Überraschung nie in Frage. 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0 Nadal. Es ging alles ganz schnell, aber immerhin konnte der Außenseiter mit dem Spielgewinn zum 1:5 frühzeitig die Brille verhindern.

Nur neun Punkte in Satz zwei

Dies war auch bitter nötig, denn im zweiten Durchgang ließ der Sandplatzkönig dann überhaupt gar nichts mehr zu. Nur ganze neun Punkte und einen Spielball durfte sich der Bosnier erkämpfen, zu einem Spielgewinn reichte es aber nicht mehr. So hieß es nach genau einer Stunde 6:1, 6:0 für Rafael Nadal.

Der Linkshänder könnte in einem reinen Linkshänder-Duell im Achtelfinale auf Denis Shapovalov treffen. Dafür muss der Kanadier aber erst einmal sein Match gegen Robin Haase gewinnen (Mittwoch, ca. 17.30 Uhr).


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