Indian Wells ist in diesem Jahr ein Turnier unter besonderen Vorzeichen für Djokovic. Er ist ungewöhnlich niedrig gesetzt, körperlich aber besser in Schuss als zuletzt.

Der fünfmalige Champion Djokovic ist diesmal nur Außenseiter

Indian Wells war schon sehr oft ein gutes Pflaster für den Ex-Weltranglistenersten Novak Djokovic. 2008, 2011, 2014, 2015 und 2016  konnte er hier den Titel gewinnen, oft hat er gerade hier auch seinen Widersachern Roger Federer und Rafa Nadal jeweils ihre momentanen Grenzen aufgezeigt. Diesmal kommt er mit wenig Matchpraxis und nur an Nummer zehn gesetzt in dieses Turnier.

Zum ersten Mal ohne Schmerzen im Ellenbogen

Dafür ist ist er, auch anders als in Australien, mittlerweile schmerzfrei, was den Ellenbogen seines rechten Schlagarms betrifft. „Ich freue mich darauf, ohne Schmerzen im Arm zu spielen“, sagt „Nole“ dann auch zum bevorstehenden Start bei einem seiner Lieblingsturniere, dessen Örtlichkeiten und Personal er im Interview mit der ATP ausdrücklich lobt. „Alles verbessert sich in jedem Jahr weiter, die Zuschauer sind passioniert und fachkundig, was den Tennisport angeht und Larry Ellison (der Veranstalter) hat das Turnier auf ein neues Level gebracht“.

Lob für das Turnier und seinen Direktor

Auch Turnierdirektor Tommy Haas agiert ganz nach dem Geschmack des Serben. „Larry hatte keinen Besseren auswählen können“ sagt Djokovic über Haas, der die Rolle als „Turnier-Chef“ nun im zweiten Jahr ausfüllt. „Er ist nah dran am Spiel und mit vielen Profis befreundet, das hilft“, beschreibt Djokovic die besonderen Vorzüge des Deutschen.

Das Ziel heißt: Selbstvertrauen tanken

Angesprochen auf seinen eigene Erwartungshaltung macht der 30-Jährige die Besonderheit seiner Situation deutlich. „Dieses Jahr sind die Ziele anders als früher, weil ich in den letzten neun Monaten kaum Matches gespielt habe“, erklärt er. Auch wenn er jedes Match gewinnen will, stehen zunächst andere Dinge im Vordergrund:

„Ich will mein altes Selbstvertrauen und meinen Rhythmus wiederfinden“

Heute wird sich im zweiten Match auf dem Center Court gegen Taro Daniel aus Japan erstmals andeuten, ob Novak Djokovic auf einem guten Weg in diese Zielrichtung ist.

 

Wie gut kennst du die Tennis-Plätze der Welt? Finde es in unserem Quiz heraus!

&nb