Der Viertelfinalgegner von Roger Federer beim MercedesCup in Stuttgart steht fest: Guido Pella. 




Pella wird zum Rasenliebhaber

Als Rasenspezialist ist Guido Pella bisher nicht in Erscheinung getreten. Vor seinem Auftritt am Stuttgarter Killesberg konnte der Argentinier keines seiner vier Matches auf dem schnellsten aller Bodenbeläge gewinnen. Das hat sich in dieser Turnierwoche geändert. Nach seinem Auftaktsieg gegen John Millman legte der 28-Jährige im Achtelfinale nach. Im Duell mit Shapovalov-Bezwinger Prajnesh Gunneswaran setzte sich Pella mit 7:6 (4) und 6:3 durch. Zur Belohnung darf er im Viertelfinale gegen Roger Federer ran.

Im ersten Satz gaben sich beide Spieler bei eigenem Aufschlag keine Blöße. Nur beim Stand von 3:3 und 5:5 musste der indische Qualifikant zittern. Pella konnte jedoch keine seiner zwei Breakchancen nutzen. Im Tiebreak machte es die Nummer 75 der Welt besser, als er mit dem zweiten Satzball zuschlug.

Gunneswaran ließ den Kopf nicht hängen. Trotzdem konnte seinem Kontrahenten den Aufschlag auch im zweiten Satz nicht abnehmen. Der Südamerikaner war mit dem Break zum 5:3 zur Stelle und servierte anschließend souverän aus. Beim bis dato einzigen Vergleich mit Federer, in Wimbledon 2016, setzte es eine glatte Drei-Satz-Niederlage.

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