tennis MAGAZIN hat nachgefragt bei Robin Söderling: Der Schwede über sein Comeback und neue Tennisbälle.

tennislogo_ausPDFDieser Artikel wurde von tennisMAGAZIN veröffentlicht und von der Redaktion übernommen.

 

Herr Söderling, wie geht es Ihnen?

 

Robin Söderling: „„Gar nicht so schlecht. Während der letzten drei Monate hat sich mein Gesundheitszustand verbessert. Ich glaube immer noch daran, dass ich eines Tages auf die Tour zurückkehre.“

 

 

Was haben Sie genau?

 

Robin Söderling: „„Im Sommer 2011 litt ich unter Pfeifferschem Drüsenfieber. Das war eine harte Zeit, ich konnte nichts machen, was mich körperlich anstrengte. Später wurde das Chronische Erschöpfungssyndrom bei mir diagnostiziert. Es war furchtbar, mal ging es mir besser, mal schlechter. Jetzt hat es sich aber stabilisiert und ich bin wieder im Training, spiele Tennis, mache Fitness.“

 

 

Sie arbeiten also schon für Ihr Comeback?

 

Robin Söderling: „„Nein, das nicht. Ich halte mich fit. Um einen strikten Trainingsplan einzuhalten, fehlt mir noch die Energie.“

 

 

Was haben Sie in der Zwangspause gemacht?

 

Robin Söderling: „„Ein Unternehmen gegründet. Es heißt RS Tennis, benannt nach meinen Initialien. Ich habe gerade einen Tennisball in Schweden herausgebracht.“

 

 

Einen Tennisball? Wie kam es dazu?

 

Robin Söderling: „„Ich war oft unzufrieden mit den Bällen, die wir auf der Tour spielen mussten. Ein perfekter Ball war nie dabei. Ich hatte nun Zeit, einen Ball nach meinen Vorstellungen zu entwickeln. Er ist so geworden, wie ein Ball sein muss: lange haltbar, gut zu kontrollieren und gefühlvoll zu spielen.“

 

 

Ist der Ball in Deutschland erhältlich?

 

Robin Söderling: „„Noch nicht. Wir sind aber auf der Suche nach einem deutschen Vertriebspartner.“

 

 

Wie verkauft sich der Ball in Ihrer Heimat?

 

Robin Söderling: „„Der Start war gut. Ich will vor allem die Clubs in Schweden unterstützen. Mein Ball ist qualitativ hochwertig, aber nicht zu teuer. So will ich dem schwedischen Tennis etwas zurückgeben.“

 

 

Sie sind auch Vater geworden in der Pause.

 

Robin Söderling: „„Meine Tochter Olivia ist der Grund, warum ich noch für mein Comeback kämpfe: Sie soll mich bald spielen sehen.“

(Text : Tim Böseler ; tennisMAGAZIN Ausgabe 01./02.2014)

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