Der „Maestro“ ist bereit für Titel Nummer 8.




Endlich! Gut einen Monat nach seinem überraschenden Wimbledon-Aus kehrt Roger Federer in Cincinnati auf die Tour zurück. Die dramatische Fünfsatz-Niederlage im Viertelfinale gegen Kevin Anderson hatte nicht nur mentale Spuren hinterlassen, auch der Körper des 37-Jährigen verlangte nach Ruhe.

Überspielt? Lüthi räumt Fehler ein

Federer hatte sich das volle Programm auf Rasen zugemutet. Und anschließend Kritik einstecken müssen. Laut seinem Langzeitcoach nicht vollkommen unberechtigt. In einem Interview mit dem Schweizer Tages-Anzeiger räumte Severin Lüthi ein:

Vielleicht wäre es auch geschickter gewesen, nach dem Stuttgart-Sieg das Turnier von Halle abzusagen. Aber im Nachhinein weiß man es immer besser.

Vor den US Open will man dosierter vorgehen. Federers Absage für den Rogers Cup in Toronto kam also nicht allzu überraschend. Qualität statt Quantität lautet das Motto. „Das Wichtigste für ihn ist, dass er frisch, motiviert und inspiriert ist. Mit 37 Jahren und seiner Erfahrung braucht er nicht 25 Turniere vor einem Grand Slam“, fügte Lüthi hinzu.

Federer schwingt locker durch

Die gute Laune ist offenbar zurück. Seine erste Trainingseinheit in Cincinnati absolvierte der 20-fache Grand-Slam-Sieger am Donnerstagabend, als sich die Sonne über Ohio langsam senkte. Umgedrehtes Basecap, lockerer Vorhandschwung – Federer schien die Session zu genießen.

Ob die Auslosung zur guten Stimmung beigetragen hat, sei mal dahingestellt. Nach einem lösbaren Auftaktmatch gegen Joao Sousa oder Peter Gojowczyk heißen die möglichen Gegner auf dem Weg zum achten Titel: Andy Murray, Stan Wawrika/Dominic Thiem und Kevin Anderson/Juan Marin del Potro.

 

Tennis-Point.de