Ganz stark – einer richtigen Energieleistung kämpft sich Julia Görges ins Achtelfinale beim Turnier in Rom.

Julia Goerges knüpft dort an, wo sie bereits am gestrigen Tag aufgehört hat und schlägt nach Kristina Mladenovic heute die ehemalige Weltranglisten-1. Jelena Jankovic.


Dabei war die Deutsche im zweiten Satz nur zwei Punkte davon entfernt, im Flieger nach Hause zu sitzen. Allerdings bewies die 28-Jährige Nervenstärke und konnte sich vor allem ab Mitte des zweiten Satzes auf ihren Aufschlag verlassen.

Wenig Konstanz zum Auftakt

Vor allem im ersten Satz tat sich Goerges damit schwer, kontrolliert und aggressiv zu agieren, konnte sich häufig nicht auf ihren ersten Aufschlag verlassen. Jankovic zog die Rallies lang auf, zwang die Deutsche immer wieder zu Fehlern und holte sich den ersten Durchgang mit 6:2.

Auch im zweiten Satz blieb das Match ein Hin-und Her, aber die Fed Cup-Heldin konnte mehr und mehr auf ihren eigenen Aufschlag zählen und war bei der Konstruktion der Punkte geduldiger. Nach einem 5:6 0-30 rettete sich die 28-Jährige noch in einen Tie-Break, den sie im Anschluss mit 7-2 für sich entschied.

Im dritten Satz spielte dann fast nur noch die Bad Oldesloerin und ließ bei eigenem Aufschlag fast nichts mehr anbrennen. Nach zwei Stunden und 19 Minuten verwandelte Goerges mit einem weiteren starken Aufschlag ihren ersten Matchball zum 2:6 7:6 6:1 Endstand.

Morgen trifft die Deutsche nun entweder auf Garbine Muguruza oder Jelena Ostapenko und hat die Chance, den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen.

Goerges im Interview

Schon gelesen? Wir haben uns gestern mit Julia Goerges nach ihrem Auftaktmatch in Rom unterhalten. Das komplette Interview könnt ihr hier lesen.

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