Rafael Nadal bleibt in Rom auf Kurs: Der topgesetzte „King of Clay“ gewann das sehenswerte Achtelfinale gegen Youngster Denis Shapovalov mit 6:4, 6:1.

Zähes Ringen in Satz eins

Nadal gegen Shapovalov? Da war doch was? Mit seinem Sensationssieg gegen den damaligen Branchenprimus hatte der Kanadier im vergangenen August in Montréal für Furore gesorgt. Der 16-fache Grand-Slam-Sieger war also gewarnt: noch eine Niederlage gegen den Teenager wollte „Rafa“ unbedingt vermeiden.

Der Plan des Spaniers sollte aufgehen, von einem lockeren Durchmarsch wie im Auftaktmatch gegen den Bosnier Dzumhur konnte allerdings keine Rede sein. Erst nach acht vergebenen Breakchancen gelang es Nadal, seinem mutig aufspielenden Kontrahenten den Aufschlag abzunehmen. Vor allem die druckvolle Vorhand des 19-Jährigen bereitete dem Sandplatzkönig mehr Mühe als ihm lieb sein konnte. Als es darauf ankam, war der „Stier aus Manacor“ dennoch zur Stelle und holte sich den ersten Durchgang nach 50 Minuten mit 6:4.

Mission Nummer 1

Nadal hielt Kurs: Auch im zweiten Durchgang war er auf seinem Lieblingsbelag der bessere, weil erfahrenere Spieler. Nach 50 gewonnen Sätzen in Folge auf der roten Asche musste sich der 31-Jährige im Viertelfinale von Madrid Dominic Thiem geschlagen geben. Im Foro Italico kann sich Nadal die verlorene Weltranglistenführung mit seinem achten Turniersieg in der ewigen Stadt zurückholen.

Es sollte nichts mehr anbrennen: Drei Aufschlagverluste Shapovalovs waren ein gefundenes Fressen für den besten Sandplatzspieler aller Zeiten. Nach gespielten 82 Minuten durfte der Mallorquiner die Siegerfaust in den römischen Himmel recken.

Im Viertelfinale kommt es am Freitag zum Duell mit Lokalmatador Fabio Fognini. Der Italiener konnte Nadal in der Vergangenheit immerhin schon zweimal auf dessen bevorzugtem Geläuf düpieren.

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