Carina Witthöft beendet ihre Saison 2017 auf einem starken Platz 50. Highlight des Jahres: Der Triumph in Luxemburg – ihr allererster WTA-Titel.

Carina Witthöft startete auf Rang 87 in die Saison 2017. Die erst 22-Jährige spielte das gesamte Jahr über eine sehr solide Saison. Drei Mal Viertelfinale und ein Halbfinale auf der WTA-Tour. In Paris und Wimbledon erreichte sie als ungesetzte Spielerin die dritte Runde. Für den Höhepunkt des Jahres sorgte Witthöft bei ihrem letzten Turnier in Luxemburg. Dort sicherte sich die Deutsche zum krönenden Abschluss der Saison ihren ersten Titel auf der WTA-Tour.

Starke Saisonleistung und ein krönender Abschluss

Zu Beginn der Saison 2017 sorgte Carina Witthöft beim WTA-Turnier in Budapest bereits für Aufsehen. Als Nummer 83 der Welt bezwang sie in der ersten Runde die an vier gesetzte Sorana Cristea glatt in zwei Sätzen. Witthöft spielte sich bis in Halbfinale, ehe sie sich der Tschechin Lucie Safarova geschlagen geben musste. Nach einigen erfolglosen Wochen, folgten dann eine Reihe an guten Ergebnissen: Viertelfinale in Nürnberg, dritte Runde bei den French Open, Viertelfinale in ‘S-Hertogenbosch, dritte Runde in Wimbledon und das Viertelfinale in Gstaad.

Als letzte Veranstaltung in dieser Saison, stand das WTA-Turnier in Luxemburg auf dem Plan der 22-Jährigen – und das war beinahe in der ersten Runde schon wieder vorbei. Im Erstrundenmatch gegen die an acht gesetzte Varvara Lepchenko hatte Witthöft bereits Matchball gegen sich. Doch die Deutsche drehte die Partie und gewann in drei Sätzen. Mit Siegen über Evgeniya Rodina, Kiki Bertens und Pauline Parmentier fegte Witthöft in das erste WTA-Finale ihrer Karriere – doch das sollte nicht genug sein. Im Endspiel bezwang sie die damalige 69 der Welt Monica Puig mit 6:3 und 7:5. Der Sieg bescherte der Hamburgerin ihren ersten WTA-Titel. Gleichzeitig belohnte sie sich mit einem starken 50. Platz in der Weltrangliste – knapp hinter ihrem Career High (Rang 49).

Mit neuem Team ins Jahr 2018

Carina Witthöft geht mit einem neuen Trainer-Trio ins Jahr 2018. Bijan Wardjawand heißt ihr neuer Coach, der einst die deutsche Anna-Lena Friedsam in die Top 100 führte. Wardjawand arbeitet als Trainer an einer Tennisschule in Koblenz und ist der Nachfolger von Jacek Szygowski. Auch einen neuen Hitting-Partner und Fitness-Trainer hat sich die Hamburgerin ins Team geholt – Jonas Lütjen und Lukas Tesch machen das Trio perfekt. Wiithöft arbeitet bereits seit einigen Wochen in ihrer Heimat fleißig für die kommende Saison und schwärmt bereits von ihrem neuen Coach:

Er ist ein lockerer cooler Typ. Vom Training her bin ich sehr begeistert.

Ende Dezember geht es für die 22-Jährige nach Australian. Die Vorbereitungsturniere in Brisbane und Sydney stehen auf dem Plan, ehe es zum ersten Grand Slam des Jahres nach Melbourne geht.

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