Der Deutsche ist fit und bereit für das erste Grand Slam des Jahres.

Mangelndes Selbstvertrauen war noch nie ein Problem von Alexander Zverev. Es ist einer der Gründe, warum der junge Deutsche heute da steht, wo er jetzt ist. Mit fünf Titeln, darunter zwei Masters 1000-Triumphe, beendete der 20-Jährige seine Saison 2017. Derzeit steht Zverev auf Platz vier der Weltrangliste. Einzige Delle in seiner bisherigen Karriere, die Performance bei den Grand Slams. Hier steht nur eine vierte Runde in Wimbledon zu Buche. Etwas, dass nicht den Ansprüchen einer Nummer vier der Welt entspricht. Und schon gar nicht Alexander Zverev selbst.

 

Gute Off Season vor den Australian Open

„Ich versuche immer meine Performance bei den Grand Slams zu verbessern“, bestätigte Alexander Zverev in seiner Pressekonferenz vor dem Turnier. „Hoffentlich klappt es diese Woche“. Auch wenn der gebürtige Hamburger seinen bisherig eher schwachen Resultaten bei den Majors auch nicht zu viel Bedeutung schenken möchte. „Darüber muss man sich nicht zu viele Gedanken machen“, beschreibt Zverev seine Haltung dazu. Er habe oft bei den Grand Slams nicht verloren, weil er schlecht gespielt habe, sondern auf wirklich starke Gegner wie Rafael Nadal getroffen sei.

 

Wie immer hat sich der 20-Jährige in der Off-Season besonders im physischen Bereich weiter fit gemacht. Seine zwei Meter Körper brauchen etwas länger, um sich an die athletischen Voraussetzungen des heutigen Herrentennis heranzutasten. Teil dieser Vorbereitung war auch die erneute Teilnahme am Hopman Cup in Perth. Dort hatte der Deutsche mit Angelique Kerber das Finale erreicht, auch wenn er drei seiner vier Matches verlor. „Ich habe vor den Matches hart trainiert. Für mich war es ziemlich klar, dass ich nicht mein bestes Tennis dort spielen würde“.

Familiengeschichte bei den Australian Open

Aber egal wie man seine Leistungen bewerten mag, Zverev war schon immer einer, der mit einem Plan an die Dinge gegangen ist. Dieser Plan beinhaltete auch immer, den Dingen ihre Zeit zu geben und in ein großes Ganzes einzuordnen. Sicher eine Eigenschaft, die er von seiner Familie hat. Der Tennis-Clan Zverev funktioniert schon immer so. Neue Familiengeschichte könnte „Sascha“ nun auch mit seinem Bruder Mischa bei den Australian Open schreiben. Die Auslosung hat dafür gesorgt, dass die beiden Brüder in der dritten Runde aufeinandertreffen könnten. Ein Novum auch für die beiden.

 


„Ich denke, das wird ein besonderer Moment für uns alle sein“, beschreibt der 20-Jährige das mögliche Brüderduell. „Ich meine, zwei Brüder, die gegeneinander bei einem Grand Slam spielen, ist etwas, das man nicht so oft erleben wird“. Für seine Familie sei es auf jeden Fall „ein glücklicher Moment“ auch wenn der Deutsche zugibt:

„Im Finale wäre es besser“.

Bereit für den nächsten Schritt

Bereit ist die Nummer Vier der Welt also auf jeden Fall. „Die Art und Weise wie ich zurzeit spiele und wie ich mich auch dem Court fühle, ist viel, viel besser“, bestätigte Zverev. „Ich bin bereit, den ersten Grand Slam des Jahres zu starten“. Erster Gegner ist der Italiener Thomas Fabbiano. Es ist das erste Duell der beiden Spieler.

 

 


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