In Melbourne ist sie nicht dabei, aber an ein Karriereende denkt Serena Williams nicht – im Gegenteil.

Sie hat alles gewonnen: Etliche Turniere, Gold bei den Olympischen Spielen, die WTA-Finals und nicht weniger als 23 Grand Slams im Einzel. Doch wer 23 hat, will 24. Serena Williams spricht sogar von der magischen 25. Während in den Medien über ihren Rücktritt spekuliert wird, hat die ehrgeizige US-Amerikanerin also ganz andere Ziele im Kopf.


Zwei Titel fehlen bis zur 25

Seit 1999 treibt Serena Williams auf der WTA-Tour ihr Unwesen. Sehr negativ ausgedrückt, doch zumindest muss es den meisten ihrer Konkurrentinnen genau so vorkommen. In diesem Zeitraum hat sie siebenmal die Australian Open und Wimbledon gewonnen, sechsmal die US Open und dreimal die French Open – schier unglaubliche Zahlen. Doch die US-Amerikanerin ist noch lange nicht am Ende. Obwohl sie im September 37 wird, seit letztem Jahr Mutter ist und aktuell unter mangelnder Fitness leidet, denkt sie nicht an ein Ende ihrer Karriere. Im Gegenteil: Serena Williams will aus 23 Grand Slam-Titeln 25 machen – ein wahnsinniges Ziel. Das ist, als würde man über mehr als sechs Jahre lang jeden Grand Slam gewinnen. Doch wenn das jemandem zuzutrauen ist, dann Serena Williams!

„Ich möchte es noch einmal deutlich sagen: Ich will mehr Grand Slams. Es ist kein Geheimnis, dass ich 25 Titel im Blick habe.“

Rückkehr in Indian Wells

Serena Williams will also noch zwei Grand Slams gewinnen. Eine echte Ansage an ihre deutliche jüngeren Konkurrentinnen – und an Margaret Court. Die Australierin steht nämlich bei 24 und ist damit die aktuelle Rekordhalterin. Für ihr Comeback hat Serena Williams auch schon einen festen Termin im Blick: Beim Turnier in Indian Wells will sie wieder auf dem Platz stehen und voll konkurrenzfähig sein. Dass sie jetzt ein kleines Töchterchen hat, sieht sie bei ihrem Rekordversuch eher als Vorteil:

„Das Baby hilft mir. Seit der Geburt bin ich nicht mehr so ängstlich. Ich brauche kein Geld, keine Titel und kein Prestige mehr. Ich will diese Sachen, aber ich brauche sie nicht. Das ist für mich ein neues Gefühl.“

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