Die Auftakthürde war unangenehm. Und letztlich auch eine Spur zu hoch für eine noch nicht ganz fitte Laura Siegemund.

Viele Breakchancen in Satz 1

In der italienischen Hauptstadt ging es gegen Elena Vesnina. Die Russin ist die Nummer 44 der Welt, also auf keinen Fall Kanonenfutter. Aber andererseits auch keine ausgewiesene Sandplatzspezialistin.

Doch Siegemund hat aktuell noch merklich unter den Nachwehen der langen Kreuzband-Pause zu kämpfen. Vor zwei Wochen musste sie in Rabat aufgeben, der Körper machte nicht ganz mit. Ähnlich sah es auch diesmal aus.

Im ersten Durchgang gelang der Deutschen zwar ein frühes Break zum 2:1, sie musste aber genauso Aufschlagverluste zum 3:3- sowie 4:4-Ausgleich hinnehmen. Es ging in den Tiebreak, den Vesnina nach einem 3:4-Rückstand noch mit 7:5 für sich entschied.

Kerber hält die deutsche Fahne hoch

Im zweiten Satz hatte Siegemund dann noch nur wenig entgegenzusetzen. Vor allem beim eigenen Service funktionierte kaum noch etwas. Insgesamt unterliefen der DTB-Akteurin sieben Doppelfehler und nur 59 Prozent des ersten Aufschlags fanden ins Ziel. Am Ende hieß es 6:7, 2:6.

Damit ist Angelique Kerber die einzig verbliebene deutsche Spielerin in Rom. Sie trifft aktuell auf die Kasachin Diyas.


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