Amerikaner überzeugt, verliert aber mächtig Punkte.

Diesen Lauf konnte Jack Sock gar nicht toppen. Vergangene Saison holte er sich erst total überraschend beim Masters in Paris den Titel, um dann bei den ATP-Finals in London bis ins Halbfinale einzuziehen.

Ein Triumphmarsch, der dem US-Star besonders ob der in diesem Jahr gezeigten Leistungen nicht zugetraut wurde. Bis Paris holte Sock gerade einmal sieben Einzelsiege. Gegen – bis auf die Ausnahme Ferrer – nicht besonders namhafte Profis:

  • John Patrick Smith
  • Thomas Fabbiano
  • Yuki Bhambri
  • Horacio Zeballos
  • David Ferrer
  • Guido Andreozzi
  • Elias Ymer

Sock und Paris – das passt

Doch in der französischen Hauptstadt scheint sich der 26-Jährige besonders wohl zu fühlen. Erst Lokalmatador Richard Gasquet aus dem Turnier geworfen, dann Malek Jaziri in 55 Minuten rausgefegt.

Erst im Viertelfinale war nach einem begeisternden Match gegen Dominic Thiem Endstation. Der Österreicher siegte mit 4:6, 6:4, 6:4. Für Sock gab es Standing Ovations von den Fans.

Aber auch die Gewissheit, dass er die Paris-Punkte nicht verteidigen kann und in der Weltrangliste weit abrutschen wird. Nämlich von Position 23 auf (vermutlich) 105. Ein historischer Verlust.

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