Es sah lange Zeit so gut aus. Doch dann sorgt ein verlorener Tiebreak für einen kompletten Einbruch bei „Struffi“, der einen wichtigen Sieg verpasst.

Satz eins noch astrein

Im ersten Durchgang rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen. Es entwickelte sich alles andere als der erwartete, offene Schlagabtausch, weil Jan-Lennard Struff von Beginn an hellwach war. In seinem ersten Aufschlagspiel musste der DTB-Profi noch einen Breakball abwehren, der perfekte Weckruf. Danach legte „Struffi“ so richtig los, erzielte Breaks zum 3:1 sowie 5:1 und sicherte sich den ersten Satz nach nur 25 Minuten mit 6:1.

Der zweite Durchgang entwickelte sich zu dem Match, wie es erwartet worden war. Einzig beim Stand von 2:3 aus Sicht Struffs gab es Breakbälle, die der Deutsche beide mit konzentrierten Aufschlägen abwehren konnte. Da sich auch Troicki keine Blöße gab, ging es in den Tiebreak. Hier setzte sich der Serbe vom 3:3 bis zum 6:3 ab, hatte gleich drei Satzbälle auf dem Schläger. Die dritte Möglichkeit nutzte Troicki mit dem eigenen Service zum Satzausgleich.

Nach dem Ausgleich von der Rolle

Im Anschluss ging nicht mehr viel beim Deutschen. Bis zum 2:2 war zwar noch alles in der Reihe, dann aber ließ die Konzentration komplett nach. Break zum 2:3, 2:4, direkt noch ein Aufschlagverlust zum 2:5, letztlich das 6:1, 6:7, 2:6 kassiert.

Damit verpasste Struff ein Achtelfinal-Duell mit Tomas Berdych und den möglichen Sprung zurück unter die Top 50.


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