Drittes Spiel, dritter Sieg. Für Jan-Lennard Struff läuft es beim Masters bisher ausgezeichnet. Allerdings: Jetzt wartet ein dicker Brocken.

Gegen den Norwager Casper Ruud setzte sich „Struffi“ mit 6:4, 6:4 durch.


Zwei nahezu komplett identische Sätze

In der Anfangsphase verlief es noch ein wenig holprig für den Deutschen. Ein Break zum 1:2 kassiert, vorerst im Hintertreffen. Allerdings nur für kurze Zeit, denn Struff schaffte umgehend das Rebreak zum 2:2. Bis zum 4:4 hatten beide Akteure dann keinerlei Probleme mit dem eigenen Aufschlag, ehe sich der Warsteiner eines Breakballs erwehren musste, letztlich aber zum 5:4 durchservierte. Und sich kurz darauf Durchgang Nummer eins sicherte, als er den zweiten Satzball verwandelte.

Gegen den 18-Jährigen musste der Deutsche auch in der Anfangsphase des zweiten Satzes ein wenig mehr schwitzen. Direkt zum Auftakt hatte die Nummer 58 der Welt gegen die Nummer 127 vier Breakbälle abzuwehren, schaffte dies aber auch. Beim Stand von 1:1 ging es dann aber daneben, Struff kassierte das Break. Davon zeigte er sich er jedoch erneut nur wenig beeindruckt, sondern schlug direkt mit dem Rebreak zum 2:2 zurück. In der Folge blieb bis zum 5:4 aus der Sicht Struffs alles in der Reihe, ehe er für die Entscheidung sorgte. Der 26-Jährige schaffte nämlich wiederum das Break und verwandelte direkt seinen ersten Matchball gegen den Wild-Card-Inhaber.

Struff nun gegen die Nummer acht der Setzliste

Die nächste Aufgabe wird ungleich schwerer für den Deutschen. Ob nämlich nach der erfolgreichen Qualifikation mit Siegen gegen Mathieu und Herbert und dem nun souveränen Auftakt gegen Ruud noch ein weiterer Erfolg möglich ist, scheint mit Blick auf den kommenden Gegner mehr als fraglich. Dieser heißt Grigor Dimitrov, ist an Position acht gesetzt und aktuell die Nummer elf der Welt. Im direkten Vergleich steht es 1:0 für den Bulgaren, da er 2013 auf Hartplatz in Stockholm gewann.

 

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