In Stuttgart geht es jedes Jahr um viele Punkte und Preisgeld – aber auch auf die Fahrkünste der Spielerinnen wird besonderes Augenmerk gelegt.


Mit Jelena Ostapenko, Garbine Muguruza und Elina Svitolina sind drei der aktuellen, aber auch zukünftigen Stars der WTA-Tour in Stuttgart am Start. Die Top 5-Spielerinnen haben im Vorfeld ihrer Auftaktmatches mit der Presse gesprochen.

„Organisation auf einem anderen Level“

Elina Svitolina gibt dieses Jahr beim Porsche Tennis Grand Prix ihr Debut – und schwärmt vom Ambiente, der tollen Organisation… und den schnellen Fahrzeugen.

„Die Autos sind absolut ein Grund – aber vor allem die Organisation hier ist wirklich auf einem anderen Level und ich genieße das. Das Hotel ist so nah, alles ist so toll für uns Spielerinnen organisiert und das gibt einem das Gefühl, hier so willkommen zu sein.“

„Ich bin eine schnelle Fahrerin – da ist es gut, dass es in Deutschland nicht immer eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt“, lacht die Ukrainerin.

„Ich bin eine extreme Person“

Aljona Ostapenko schlug bereits im vergangenen Jahr beim Porsche Tennis Grand Prix auf, gewann 2017 im Doppel. Die Lettin mit dem unerbittlich aggressiven Spielstil ist gerade erst aus Siberien (Khanty-Mansijsk) nach Stuttgart geflogen, nachdem sie dort mit ihrem Team den Aufstieg in die Weltgruppe 2 im Fed Cup geschafft hat.

„Es war ein langer Trip und ich bin gestern erst angekommen, nachdem ich nur zwei Stunden geschlafen habe, weil wir unseren Sieg gefeiert haben und ich dann einen frühen Flug hatte.“

Ostapenko hat – im Gegenteil zu einigen ihrer Kontrahentinnen (Karolina Pliskova) – ihren Führerschein gleich mit 18 gemacht. Die Frage liegt natürlich nahe, ob sie hinter dem Steuer ähnlich aggressiv zu Werke geht wie auf dem Platz.

„Naja, nicht immer, aber manchmal“, lachte die 20-Jährige. „Nachdem ich von einem Turnier nach Hause komme, steige ich schon manchmal gerne hinter das Steuer und fahre drauf los. Ich bin eine extreme Person, ich mag es ans Limit zu gehen – aber natürlich nicht über die Geschwindigkeitsbegrenzung hinaus, weil das kann dann übel enden.“

Druck – von der Familie

Garbine Muguruza ist hingegen mittlerweile Dauergast in Stuttgart – und bekommt gerade aus den eigenen Reihen der Familie für den Porsche Tennis Grand Prix etwas mehr Druck als sonst gemacht.

„Ich liebe Autos, meine Familie liebt Autos, mein Vater, meine zwei Brüder. Ich fahre gerne schnell – gerade von Ampel zu Ampel“, lachte die Spanierin.

„Immer wenn ich hierher komme, dann sagen sie „Oh, du musst das Turnier gewinnen, denn wir wollen das Auto“ – von daher ist dieses Turnier immer das, in das sie am meisten investiert sind – das schwöre ich“, scherzte die Wimbledon-Siegerin des vergangenen Jahres.

Ihr könnt die gesamte Woche in Stuttgart auf DAZN LIVE mitverfolgen.


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