Nicht nur das Match, sondern auch die Pressekonferenzen mit Maria Sharapova und Roberta Vinci waren denkwürdig.

Roberta Vinci sorgte trotz ihrer Niederlage für ganz viel Lachen während ihrer Pressekonferenz – bei Maria Sharapova war im Gegensatz dazu sehr viel Bestimmtheit und sachliche Konversation dabei.


Wir haben für euch die beiden interessantesten Pressekonferenzen aus Stuttgart bislang zusammengefasst:

Maria Sharapova

Über die Möglichkeit, vom Publikum auf dem Platz nicht willkommen zu werden:

Darauf konzentriert man sich nicht, weil man so viele Monate damit beschäftigt ist, zu trainieren und für den Moment bereit zu sein, an dem man auf den Platz herausgeht und genau so ging es mir. Es ist einfach mein Job als Teilnehmerin im Turnier und Tennisspielerin auf den Platz zu gehen und meine Leistung zu bringen, egal ob ich einen guten oder schlechten Tag habe. Die Leute sind auf den Rängen und diese Zuschauer haben ein Ticket gekaufen und sie werden dich spielen sehen. Von daher muss man ihnen auch zeigen, was man auf dem Tennisplatz bringen kann.

Benutzt die Russin ein Alternativmedikament für Meldonium?

Diese Information betrifft nur mich, die WTA und den Arzt, mit dem ich zusammenarbeite.

Ist Sharapova dazu bereit, die Qualifikation bei Grand Slams zu spielen?

Ich denke, ich wäre darauf vorbereitet, bei den Junioren zu spielen, wenn ich müsste. Ich glaube, jeder in diesem Raum weiß, was für eine Wettkämpferin ich bin und dass ich nichts als selbstverständlich ansehe. Wenn ich die Möglichkeit erhalte, in der Auslosung dabei zu sein, dann werde ich sie nutzen.

Meint Sharapova, dass die Wild Cards an sie die falsche Message an die Öffentlichkeit senden?

Naja, ich habe diese Wild Cards von den Turnierdirektoren angeboten bekommen und nehme sie an, um im Hauptfeld teilzunehmen. Ich bekommen keine Wildcard für einen Pokal oder eine goldene Platte. Ich muss mich durch die Matches arbeiten und gewinnen. Das ist mein Job.

Roberta Vinci

Vinci über die Rückkehr von Sharapova und das Match:

Ja, natürlich ist es gut, dass sie zurück ist. Ich denke für das Tennis ist es gut, dass sie zurück ist. Das Match war schwer. Sie hat gut gespielt. She hat aggressiv gespielt, sehr solide und gut aufgeschlagen.

Vinci über die große Aufmerksamkeit im Vorfeld zur Partie:

Ja, es war schwer auf vor diesem Match fokussiert zu bleiben, das ist klar. Der Druck auf Facebook, Twitter, Instagram und so weiter war groß mit „Sharapova-Vinci“ hier und „Sharapova-Vinci“ da. Was soll ich sagen, es war schwer. Ich versuchte, mich auf andere Dinge zu konzentrieren und auf meine Spielweise, aber ich hatte natürlich viel Druck vor dieser Partie. Es war nicht einfach. Ich versuchte den Moment zu genießen. Manchmal war es ok, manchmal nicht und so ist es eben. Als nächstes kommt jetzt Madrid und ich werde versuchen dort und in Rom besser zu spielen – und eine bessere Auslosung zu haben.

Die kompletten Pressekonferenzen könnt ihr euch hier noch einmal anschauen.

Hast du das Hawk-Eye? Erkenne jetzt die Profispieler an ihrer Jubel-Faust!