Tennis-Point Pro Team Spielerin Charlotte Klasen stellt sich, ihre bisherige Tenniskarriere und ihre Ziele für die Zukunft vor.

Im Rahmen des „Pro Teams“ unterstützt Tennis-Point – in Kooperation mit ausgewählten Partnern –  junge talentierte Spieler auf dem Weg zum Tennisprofi: Es ist das Ziel, ambitionierte Spieler bei der Entwicklung zu unterstützen und ihnen den Weg in den Profi-Tennisbereich zu erleichtern – Sich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren zu können.

 

Mein Name ist Charlotte Klasen und ich bin 19 Jahre alt. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich auf einem Gymnasium in meinem kleinen Heimatort Hankensbüttel das Abitur abgeschlossen. Dasselbe tat meine ältere Schwester Anna zwei Jahre zuvor. Damals schon habe ich neben der Schule in erster Linie Tennis gespielt, was so viel hieß wie 4-5 mal die Woche Training plus Turniere oder Punktspiele an den meisten Wochenenden. Dazu habe ich es noch bis vor zwei Jahren geschafft einmal die Woche regelmäßig zum Handballtraining zu gehen und das ein oder andere Spiel mitzuspielen, und das zum Glück über Jahre lang unverletzt!

 

 

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Als meine Schwester sich dann dafür entschied, nach der Schule auf der Profitour zu starten, bekam ich schon Mal einen Vorgeschmack, wie so ein Leben als „Vollzeitsportler“ aussehen kann. In den kommenden zwei Jahren habe ich neben der Oberstufe noch mehr Zeit für Tennis und auch Fitness investiert, indem ich mit meinen drei Geschwistern, die alle seit dem fünften Lebensjahr Tennis spielen, zusammen bei einem Fitnesstrainer angefangen. Große Unterstützung haben wir dabei durchgehend von unserer Mutter bekommen, durch die wir zu diesem tollen Sport erst gekommen sind!
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Einige Monate vor meinem Schulabschluss habe auch ich mich dann dafür entschieden, den gleichen Weg wie meine Schwester einzuschlagen. So bin ich direkt nach meinen letzten Prüfungen los geflogen und hab ITF’s in Europa gespielt. Das konnte ich in der Zeit vor dem Abitur nur in den Ferien machen, da ich auf keinem Sportgymnasium war und es somit schwer war, für Tennis freigestellt zu werden. Es war ein sehr schönes Gefühl so unabhängig von der Schule in den Ländern dieser Welt Tennis spielen zu dürfen. Häufig bin ich auch noch mit meiner Mutter gereist, da unsere Trainer fest in dem Verein angestellt sind, in dem wir nun schon seit 10 Jahren trainieren. Überwiegend bin ich aber mit meiner Schwester unterwegs, mit der ich nicht nur eine feste Zimmer- und Doppelpartnerin an meiner Seite habe, sondern immer jemanden mit dem ich viel Spaß haben kann, der einen während eines Matches aufbaut oder einfach nur jemanden zum Reden. Das schätze ich als sehr großes Geschenk, da viele Spielerinnen, die keinen Trainer dabei haben letztendlich alleine reisen müssen.

 

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So hat es sich im Laufe der letzten zwei, drei Jahre dazu entwickelt, dass ich mir als Ziel gesetzt habe, einmal zu den besten dieser Tenniswelt zu gehören und damit unter anderem mal mein Geld zu verdienen. Und auch, wenn dieser Weg manchmal einen großen Druck darstellt, erinnere ich mich immer wieder daran, dass man das Leben dabei trotzdem genießen muss und ich glücklich sein darf, so etwas erleben zu dürfen, da ich mit jedem neuen Turnier und jeder Trainingswoche dazu lerne und wertvolle Erfahrungen sammle.

Dabei gibt einem die Familie immer den größten Halt, welche für mich vor allen anderen Dingen auch immer an erster Stelle steht! Ich weiß also nicht, wo der Weg mal hinführen wird, den ich mir ausgesucht habe, doch ich werde einfach versuchen das Bestmögliche aus mir raus zu holen. Und solange ich mit Leidenschaft dabei bin, werde ich ihn weitergehen und meine Ziele verfolgen.

 

 

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