Erstrundenpleite gegen Nummer 51 der Welt.




Nach dem Titelgewinn in St. Petersburg g√∂nnte sich Dominic Thiem eine – f√ľr seine Verh√§ltnisse – ungew√∂hnliche Turnierpause. Mit neuen Kr√§ften wollte er das Masters in Shanghai angehen. Dort ging es zum pers√∂nlichen Auftakt gegen Matthew Ebden.

Der Australier erwies sich dabei als sehr harte Aufgabe. Im ersten Durchgang brillierte „Domi“ zwar mit einigen prachtvollen Passierschl√§gen und schaffte direkt ein Break zum 1:0, musste aber auch genauso schnell das Rebreak hinnehmen. Auch danach erspielte sich der √Ėsterreicher einige M√∂glichkeiten, der Nummer 51 der Welt den Aufschlag abzunehmen, lie√ü aber allesamt ungenutzt. Ebden wiederum schlug genau im richtigen Moment zu und schaffte das Break zum 6:4.

Thiem vertaddelt seine F√ľhrungen zu leicht

Auch im zweiten Satz hatte Thiem wieder seine Schwierigkeiten, eine F√ľhrung ins Ziel zu bringen. Zum 2:1 schaffte er das Break, nach dem Aufschlagverlust zum 3:3 war aber wieder alles in der Reihe. Es ging in den Tiebreak. Die ersten drei Chancen auf den Satzausgleich vergab die Nummer sieben der Welt, beim 9:8 schlug „Domi“ aber endlich zu.

Der dritte Durchgang verlief lange Zeit in geregelten Bahnen. Bis zum 5:5 schaffte kein Spieler ein Break, einzig Thiem musste beim Stand von 2:2 – allerdings gleich drei – Breakb√§lle abwehren. Mit dem Break zum 6:5 schien Ebden die Vorentscheidung geschafft zu haben, doch der √Ėsterreich schlug zur√ľck.

Es ging erneut in den Tiebreak. Ebden setzte sich schnell bis auf 3:0 ab, ließ sich auch vom 5:4-Anschluss des Favoriten nicht aus der Ruhe bringen und vollendete mit 7:4 zum 6:4, 6:7, 7:6-Erfolg. Mit dem identischen Ergebnis konnte sich der nächste Gegner des Australiers durchsetzen: Peter Gojowczyk, der gegen Marton Fucsovics Nervenstärke bewies.

 

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