Auf der roten Asche, da fühlt er sich wohl. Dies unterstrich Dominic Thiem auch bei seinem Masters-Auftakt in Monte Carlo.

Gegen den Niederländer Robin Haas gewann er spielend leicht nach einer Stunde Spielzeit mit 6:3, 6:2.


Auf Sand ist vieles möglich

Schon vor dem ersten Match sagte der Österreicher, er fühle sich „auf Sand wie zu Hause“. Gegen Haase unterstrich die Nummer neun der Welt diesen Wohlfühlfaktor von Beginn an. Ein souveränes Aufschlagspiel zu 15, ein schnelles Break zu Null, 2:0 vorn. Zwar musste Thiem dann direkt das Rebreak hinnehmen, blieb aber weiter klar tonangebend. So war das nächste Break – zum 4:2 – nur eine Frage der Zeit, auch der Satzgewinn wenige Minuten später war eine logische Konsequenz.

Im zweiten Durchgang ging es einseitig weiter. Der 23-Jährige ließ die Nummer 46 der Welt kaum zur Entfaltung kommen. Wieder gelangen zwei schnelle Breaks zum 2:1 und 4:1, damit war bereits die Entscheidung gefallen. Mit seinem ersten Matchball servierte der Österreicher zum Sieg durch und hat sichtbar Freude auf Sand.

Monte Carlo 2017 😃 #clay #mygame

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Thiem nun gegen hochklassigen Gegner

Die kommende Partie wird dann allerdings vermutlich weitaus enger verlaufen. Es kommt zum Duell mit dem Belgier David Goffin Nummer 13 der Welt und in Monte Carlo an Position zehn gesetzt. Goffin hatte bisher überhaupt keine Probleme, gewann sowohl in Runde eins gegen Landsmann Darcis als auch in Runde zwei gegen den Spanier Almagro glatt in zwei Sätzen. Im direkten Vergleich steht es 6:3 für den Belgier, er ist eine Art Angstgegner von Thiem.

 

Dominic Thiem

 

 

 

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