Team Austria legt in der Relegation gegen Australien vor. 




Thiem drückt aufs Tempo

Der erste Schritt in Richtung Davis-Cup-Endrunde 2019 ist gemacht. Dominic Thiem hat das erste Einzel in Graz erwartungsgemäß souverän für Österreich entschieden. Der 25-jährige French-Open-Finalist setzte sich mit 6:1, 6:3, 6:0 gegen Australiens Nummer zwei Jordan Thompson durch. Im Anschluss will Dennis Novak gegen Alex de Minaur nachlegen.

Thiem ließ von Beginn an keine Zweifel an seiner Favoritenstellung aufkommen. Dem druckvollen Spiel des Weltranglistenachten hatte Thompson nicht viel entgegenzusetzen. Neben knallharten Topspin-Schlägen kam das rot-weiß-rote Aushängeschild auch häufig mit geschickten Tempowechseln zum Erfolg. Der tiefe Slice in die Vorhand des Australiers war dabei besonders effektiv. Ein perfekter Auftakt, wie Thiem im Anschluss befand:

Voller Center Court, kein Wind – einen besseren Start hätte ich mir nicht wünschen können. Je länger das Match dauerte, desto besser wurde ich.

Österreich auf Kurs

Nun fehlen Österreich nur noch zwei Punkte, um die Qualifikation für die neue Endrunde klarzumachen. Mit einem Sieg gegen Australien könnte sich die aktuelle Nummer 22 der Nationenwertung sogar eine Setzung für 2019 erspielen. Für das Team von Lleyton Hewitt würde wohl auch im Fall einer Niederlage eine Wildcard bereitliegen.

Gemäß der großen Davis-Cup-Reform sollen 24 Nationen in der ersten Runde zwölf Plätze für das Finalturnier im Herbst ausspielen. Davon befreit sind die vier Halbfinalisten dieses Jahres: Titelverteidiger Frankreich, Spanien, Kroatien und die USA. Außerdem fix qualifiziert sind die vier ausgeschiedenen Viertelfinalisten aus diesem Jahr: Italien, Deutschland, Kasachstan und Belgien.

Die acht Sieger der im Moment ausgetragenen Relegations-Partien werden neben den vier eben genannten Nationen automatisch gesetzt.

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