Nächster Mit-Favorit draußen – nach Alexander Zverev gestern verabschiedet sich heute auch Dominic Thiem.

Dass Dominic Thiem gelegentlich seine Schwierigkeiten mit dem Rasen hat, ist bekannt – die Umstellung von Sand auf das Grün ist für keinen Spieler leicht, vor allem nicht für jemanden, der so wie der Österreicher viele seiner Stärken auf dem Sand ausspielen kann. Trotzdem kam die heutige Niederlage des 24-Jährigen in Halle gegen Yuichi Sugita etwas überraschend. Nach insgesamt einer Stunde und 27 Minuten gewann der Japaner gewann mit 6:2 7:5.

Fehlstart von Thiem

Wie schwer der Japaner zu bespielen ist, bekam Dominic Thiem bereits in der Anfangsphase zu spüren. Die flachen, schnörkellosen Schläge des 29-Jährigen stellten den Österreicher vor große Probleme. Während Sugita fast alles traf, suchte Thiem vergeblich seinen Rhythmus: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 – der Fehlstart war perfekt. Von der Grundlinie machte der Weltranglistensiebte einen Fehler nach dem anderen. Erst als er vermehrt ans Netz aufrückte, wurde es etwas besser. Am Resultat änderte dies nichts mehr: Sugita holte sich den ersten Durchgang nach 34 Minuten mit seinem zweiten Ass zum 6:2.

Thiem bleibt dran, kommt aber nie ins Match

Im zweiten Durchgang war der Österreicher dann zumindest in seinen eigenen Aufschlagspielen stabiler, aber so richtig in die Partie fand der 24-Jährige trotzdem nur selten. Sugita war der Spieler mit der Fülle an Breakchancen, während Thiem sich spürbar schwer damit tat, in den Ballwechseln die richtige Balance bei seinen Schlägen zu finden.

Beim Stand vom 5:5 gelang Sugita das entscheidende Break — im nächsten Spiel konnte Thiem zuerst noch drei Mätchbälle abwehren, ehe Sugita mit dem vierten alles klar machte und mit 6:2 7:5 den Sieg verbuchte.

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