In einem phasenweise hochklassigen Match setzt sich am Ende die größere Erfahrung durch.

Dominic Thiem musste sich am Ende ganz schön Strecken. Erst nach knapp zwei Stunden konnte er sich über den Einzug in die dritte Runde von Indian Wells freuen. Thiems Gegner Stefanos Tsitsipas stellte ihn vor eine Menge Herausforderungen. Am Ende war es auch die größere Erfahrung und mentale Stabilität, die sich durchsetze.

Eiltempo im ersten Durchgang

Der erste Satz stand ganz im Zeichen von Dominic Thiem. Der Österreicher gab vom ersten Ballwechsel an das Tempo vor. Er überrollte Stefanos Tsitsipas geradezu, der kaum ins Match fand. Schnell lag Thiem mit 4:0 vorne und konnte diese souveräne Vorstellung zum 6:2-Satzgewinn halten. Nicht einen Breakball erlaubte er seinem griechischen Gegner.

 

Tsitsipas schlägt zurück

Tsitsipas wollte sich aber nicht so leicht geschlagen geben. Der 19-Jährige hob das Level seines Spiels deutlich an. Das Match entwickelte sich langsam zu einem ebenbürtigen Schlagabtausch. Mit dem besseren Ausgang für den Griechen. Der nutzte im zweiten Satz, ganz im Gegensatz zu Dominic Thiem, die einzige Breakchance, die sich ihm bot. Den Vorsprung sollte er nicht mehr abgeben und glich mit 6:3 zum Satzgleichstand aus.

 


Der dritte Satz war ein Kampf mit offenem Visier. Beide Spieler hatten sich nun richtig warmgespielt und agierten auf hohem Level. Dominic Thiem konnte als erster ein Break landen. Im vierten Spiel kämpften beide Akteure über zehn Minuten, mit dem besseren Ende für den Österreicher. Ein Vorsprung, der nicht lange anhielt. Doch davon lies sich der Österreicher nicht aus der Ruhe bringen. Er holte sich erneut ein Break und dieses sollte ihm den 6:1, 3:6, 6:3-Sieg einbringen.

Marterer verliert gegen Berdych

In der zweiten Runde ausgeschieden ist Maximilian Marterer. Der Deutsche verliert mit 1:6, 4:6 gegen Tomas Berdych. Im ersten Satz hatte Marterer deutliche Probleme mit seinem ersten Aufschlag. Er bekam nur 28 Prozent davon ins Feld. Damit war es für Berdych ein Leichtes, dem 22-Jährigen zwei Aufschlagspiele abzunehmen. Im zweiten Satz bekam der Deutsche dann kurz Oberwasser und nahm dem Tschechen dessen erstes Aufschlagspiel ab. Einen Vorteil, den er nur kurz halten konnte. Nach einer 1:13 Stunde war es die Nummer zwölf des Turniers, die sich durchsetze.

 


 

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