Seit Wimbledon hatte die Deutsche Matchpause. Nun startet „Angie“ in die Hardcourtsaison.

Entspannt und zufrieden sieht Angelique Kerber in ihrem Interview für die WTA aus. Die 29-Jährige ist in Toronto, um beim Rogers Cup in die amerikanische Hartcourt-Saison zu starten. Für die Deutsche ist das Premier Event die erste Veranstaltung nach Wimbledon, die sie spielt. Die Saison verlief noch nicht ganz so rund für die gebürtige Kielerin. Nach ihrem Fabeljahr 2016 hatte sie Probleme an die Leistungen anzuknüpfen. Doch Angie fühlt sich gut und freut sich, dass es nun weiter geht.

Auf Hardcourts zu Hause

„Ich fühle mich gut. Ich freue mich, wieder auf den Court zu gehen“, bestätigte Kerber in ihrem Interview. Sie sei ein wenig früher als sonst in Toronto angereist. Sie habe sich so sehr gut auf die Bedingungen, das Wetter und die Courts einstellen können.


Viele Fans aber auch Fachleute wussten nicht so recht, was mit der Deutschen in dieser Saison los war. All das, was letztes Jahr noch so blenden funktionierte, war wie weggeblasen. Erst in der von Kerber sehr geschätzten Rasensaison ging es etwas aufwärts. Diesen Schwung möchte die 29-Jährige nun auch gerne mitnehmen. Der Übergang auf den Hartplatz falle ihr leicht. „Es ist ein einfacher Wechsel. Ich spiele gerne auf Rasen und ich liebe es, auf Hardcourt zu spielen. Daher ist der Wechsel nicht so schwer“, bestätigte die Nummer Drei der Welt. „Auf Hardcourts fühle ich mich zu Hause“.

Der Ellbogen zwickt etwas

Ein wenig Sorgen macht Kerber ihr linker Ellbogen. Sie habe in den letzten Wochen etwas dort gespürt, aber hofft, dass jetzt wieder alles ok ist. Am Training hat es die Deutsche jedenfalls nicht gehindert, auch wenn sie dort getaped war.

 

 


Ihr erstes Match in Toronto bestreitet sie gegen Donna Vekic. Die Kroatin hatte in Runde eins Eugenie Bouchard aus dem Turnier genommen.

 

 

 

Angelique Kerber

 

 

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