Regenunterbrechungen und Weltranglistenerste konnten Caroline Wozniacki nicht aufhalten.

Es war ein Tag, an dem Caroline Wozniacki auf ihrer Liste „Dinge, die ich schon immer mal machen wollte“ einiges wegstreichen konnte. Die Punkte „eine Weltranglistenerste besiegen“ und „ins Halbfinale von Toronto einziehen“ kann sie jetzt abhacken. Nach einem Drei-Stunden-Thriller hat sie mit ihrem Sieg über Karolina Pliskova nämlich beides erreicht.



Regenpause und Kämpfergeist

Knapp drei Stunden dauerte der Schlagabtausch zwischen der Dänin und der Tschechin. Ganze drei Mal musste das Match wegen Regens unterbrochen werden. Eine zermürbende Angelegenheit, die aber bei der Siegerin eine ihrer besten Stärken zur Geltung brachte: ihre Ausdauer. Trotz eines Rückstandes von 1:5 im ersten Satz und des verlorenen Zweiten, kämpft sich die 27-Jährige zu einem 7:5, 6:7, 6:4-Sieg über Pliskova.

 

„Ich habe einfach versucht, stabil zu bleiben“

Nach ihrem Match war die ehemalige Nummer eins der Welt jedenfalls sehr zufrieden mit ihrer Leistung. „Ich habe versucht stabil zu bleiben, den Ball im Aufsteigen zu nehmen und aggressiv zu bleiben, wenn es möglich war“, fasste Wozniacki gegenüber der WTA ihren Matchplan zusammen. „Ich habe auch versucht aggressiv aufzuschlagen“. Acht Asse auf Seiten der Dänin bestätigen den Erfolg dieser Taktik. Sie habe an ihrem Aufschlag gearbeitet und sei froh, dass der heute so gut funktioniert hat.

Ihre nächste Gegnerin heißt Sloane Stephens. Die Amerikanerin hat Lucie Safarova aus dem Turnier genommen und zuvor bereits Angelique Kerber geschlagen.

 

Caroline Wozniacki

 

 

 

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