Federer macht’s möglich.

Hopp Schwiiz! Selten war eine Niederlage so verschmerzbar wie bei Belinda Bencic. Die 21-Jährige verlor zwar ihr abschließendes Einzel mit 3:6, 4:6 gegen Maria Sakkari, der Finaleinzug ist den Schweizern dennoch nicht mehr zu nehmen.

Bencic kann sich bei Roger bedanken

Roger Federer sei Dank! Der 20-fache Grand-Slam-Sieger hatte sich zuvor nach zwei Tiebreaks gegen Stefanos Tsitsipas durchgesetzt. Selbst wenn die Griechen auch noch das folgende Mixed gewinnen, können sie die Eidgenossen nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen.

Ausschlaggebend ist die Anzahl gewonnener Matches. Dort steht die Schweiz bei sechs, während die Griechen nur noch fünf Siege erreichen können. Großbritannien hat zwar ebenfalls zwei Gruppenspiele gewonnen, dabei aber nur vier Matches zu seinen Gunsten entschieden.

Bencic hätte die starke Bilanz gerne ausgebaut, scheiterte aber an ihrer zu hohen Fehlerquote von der Grundlinie. Einzig der Aufschlag funktionierte passabel, ansonsten war Sakkari in allen Belangen überlegen.

Neuauflage gegen Deutschland im Finale?

Dem kompromisslosen Spiel der Griechin hatte die ehemalige Nummer sieben der Welt nur punktuell etwas entgegenzusetzen. Bencic kassierte drei Breaks, während Sakkari nur einmal ihr Service abgeben musste.

Sei’s drum: Der Titelverteidiger kann am Samstag den Hopman Cup zum insgesamt vierten Mal in die Schweiz holen. Im Finale treffen die Eidgenossen entweder auf Australien oder Deutschland, die morgen in der Gruppe A um den ersten Platz spielen.

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