Dem Griechen brennen kurzzeitig die Sicherungen durch.

Die jungen Wilden erobern mehr und mehr die ATP-Tour. Auf Grund ihrer spektakulären Spielweise, auch auf Grund ihrer Emotionen. Doch immer haben sie diese noch nicht ganz im Griff.

Das beste Beispiel lieferte am Freitagabend Stefanos Tsitsipas. Der Grieche führte mit 2:1-Sätzen gegen Andrej Rublev, kassierte dann allerdings ein unnötiges und folgenschweres Break. Die Reaktion des 20-Jährigen?

Das Headset muss dran glauben

Ein völliger Ausraster. Zuerst zertrümmerte er mit zwei gezielten Schlägen das neben ihm liegende Headset, das eigentlich zur Kommunikation mit dem Coach gedacht ist.

Auch danach war es mit der Wut des Griechen noch nicht vorbei. Im Anschluss mussten die Handtücher dran glauben. Was nicht so ganz funktionierte…

Tsitsipas musste sich nach seinem doppelten Wutanfall sogar an der rechten Schlaghand behandeln lassen. Die Folgen waren allerdings nicht so dramatisch, denn am Ende besiegte er Rublev in fünf Sätzen. Heute folgt dann ab 21 Uhr das große Finale gegen Alex de Minaur.

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