Lisa Raymond und Michael Russell spielten bei den US Open ihr letztes Match.

Die US Open haben sich in den letzten Jahren als guter Zeitpunkt für das Karriereende herausgestellt, vor allem für die US-Amerikaner. So verkündete Robby Ginepri vor Turnierbeginn seinen Rücktritt. Mardy Fish hatte beim Grand-Slam-Turnier in New York seinen letzten großen Auftritt. Auch für zwei Tour-Veteranen waren die US Open der Schlusspunkt in einer langen Karriere. Der 37-jährige Michael Russell und die 42-jährige Lisa Raymond haben dem Profitennis Lebewohl gesagt.

Russell erreichte in der Doppelkonkurrenz mit Landsmann Donald Young immerhin noch das Achtelfinale. Der US-Amerikaner spielte sein denkwürdigstes Match bei den French Open 2001, als er als Qualifikant ins Achtelfinale einzog und dort gegen Titelverteidiger Gustavo Kuerten mit 2:0 in den Sätzen sowie mit 5:3 im dritten Satz führte, einen Matchball hatte und schließlich noch verlor.

 

 

Weitaus erfolgreicher als die Karriere von Russell war die von Raymond. Im Einzel gewann sie vier WTA-Titel und schaffte es in der Weltrangliste bis auf Platz 15. Im Doppel gelang ihr der Karriere-Grand-Slam. Zudem stand sie 137 Wochen an der Spitze der Weltrangliste. Hinzu kommen noch fünf Grand-Slam-Titel im Mixed sowie eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2012. Raymond spielte ihr letztes Match in der zweiten Mixed-Runde an der Seite von Jamie Murray. Als Mitglied im Trainerteam von Madison Keys bleibt die 42-Jährige der Tennisszene eng verbunden.

(Text: Christian-Albrecht Barschel)

 

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