„Stan the man“ sitzt erfolgreich nach. Nun geht’s womöglich gegen den „Maestro“.




Wawrinka spaziert ins Viertelfinale

Geduld zahlt sich eben aus. Teil I des Achtelfinals zwischen Stan Wawrinka und Marton Fucsovics musste am Donnerstag wegen Regens verschoben werden. In der Fortsetzung bestätigte der Schweizer die aufsteigende Form der letzten Wochen. Nach einem souveränen 6:4, 6:3-Erfolg gegen den Ungarn könnte es noch heute Abend zum Traumduell mit Roger Federer kommen.

Dass Wawrinka in der Weltrangliste 103 Positionen hinter Fucsovics steht, hatte wie zu erwarten war, keinen entscheidenden Einfluss auf die Partie. In fast jedem Aufschlagspiel des Ungarn schnupperte das „Stanimal“ am Break. Als Fucsovics gegen den Satzverlust servierte, konnte er dem Druck nicht mehr standhalten.

Zieht Federer nach?

Wawrinka, der erst in der Vorwoche in Toronto gegen den 26-Jährigen gewonnen hatte, war auch im zweiten Durchgang Herr im Haus. Das Break zum 4:2 beseitigte die letzten Unklarheiten. Nach einer Stunde und 23 Minuten war das einseitige Match auch schon wieder vorbei. Wawrinka setzte den Schlusspunkt mit einem krachenden Servicewinner und freut sich nun auf ein mögliches Duell mit seinem Freund Roger Federer. Es wäre der 24. Vergleich der beiden, den „FedEx“ klar mit 20:3 anführt.

Die Schweizer Nummer eins liegt im Moment mit 6:1, 3:4 gegen Leonardo Mayer in Front.