Vor den Halbfinal-Krachern in Wimbledon werden „Jule“ und „Angie“ ausdrücklich gelobt.




25 Jahre nach Steffi Graf und Anke Huber bei den French Open stehen wieder zwei deutsche Damen im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers. Diesmal allerdings nicht im direkten Duell. Angelique Kerber misst sich mit Jelena Ostapenko, während Julia Görges auf Serena Williams trifft.

Serena hat Duelle gegen Kerber „vermisst“

Die US-Amerikanerin geht ob ihrer Meriten als klare Favoritin ins Duell mit der deutschen Nummer zwei. Trotz 3:0-Bilanz ist bei Williams von Überheblichkeit jedoch nichts zu spüren. „Julia ist ein sehr nettes Mädchen. Ich habe zuletzt bei den French Open gegen sie gewonnen. Das spielt allerdings keine Rolle – hier sind Belag und Bedingungen ganz anders“, unterstrich die siebenfache Wimbledon-Siegerin nach ihrem durchwachsenen Viertelfinal-Erfolg gegen Camila Giorgi – und fügte hinzu:

Ich werde mein Bestes geben. Wir beginnen bei Null.

Auch Kerber wurde mit warmen Worten bedacht. „Ich habe die Duelle mit ihr vermisst. Sie spielt hier sehr gut bislang“, sagte Williams über ihre Finalgegnerin von 2016. Eine mögliche Neuauflage dieses Endspiels will Jelena Ostapenko verhindern. Die Lettin hat im Turnierverlauf noch keinen Satz abgegeben. Und ist voller Selbstvertrauen: „Ich spüre keinen Druck, anders als in Roland Garros, wo ich den Titel verteidigen musste. Hier bin ich sehr entspannt – auch, weil Gras mein Lieblingsbelag ist.“

Ostapenko legt sich Match-Plan zurecht

Gegen Kerber will die French-Open-Siegerin von 2017 an die couragierten Auftritte gegen Dominika Cibulkova und Aliaksandra Sasnovich anknüpfen: „Angie ist eine großartige Spielerin. Das wird ein hartes Match, auf das ich mich gut vorbereiten werde. Ich rechne mit langen Ballwechseln. Und muss sehr aggressiv spielen, ohne zu viele Fehler zu machen.“

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