Gegen eine gefährliche Kroatin gelingt ein glatter Erfolg.




Trainingspartnerinnen unter sich

Im Achtelfinale kam es zu einem Duell unter Trainingspartnerinnen. Es ging gegen Donna Vekic. Die Nummer 55 der Welt freute sich auf das Match:

Wir haben schon oft zusammen trainiert. Das wird interessant.

Auch Julia Görges teilte diese Vorfreude:

Es wird ein tolles Spiel. Wir kennen uns bestens.

Görges kontert Beltz´ Optimismus

Für „Jule“ ging es allerdings nicht nur gegen eine Freundin, sondern auch gegen den Trainer des Jahres 2016: Torben Beltz. Dieser feierte bekanntlich mit Angelique Kerber große Erfolge – und sah nun auch Schützling Vekic bestens gewappnet:

Gegen Jule ist der Aufschlag auf Rasen sehr wichtig. Für Donna ist das Erreichen der zweiten Woche bei einem Grand ein toller Weg. Natürlich wollen wir noch mehr, aber sie muss gegen Jule ein top Level spielen.

Dieses Vorhaben ging allerdings nicht auf. Besonders auch deshalb nicht, weil Görges sich in den entscheidenden Situation hellwach und nervenstark zeigte. Die Deutsche wehrte alle neun Breakbälle der Kroatin ab, verlor also nicht ein einziges Mal ihren Aufschlag. So war das eigene Break zum 3:2 schon eine kleine Vorentscheidung, die Görges mit dem zweiten Break zum 6:3 vollendete.

Im zweiten Satz gelang der Nummer 13 der Welt dann ein Break zum 2:0, ehe sie wieder nervenstark durchservierte. Am Ende hieß es 6:3, 6:2. Im Viertelfinale – dem ersten in Görges Karriere – geht es gegen die Niederländerin Kiki Bertens, die sich überraschend glatt mit 6:3, 7:6 gegen die an Position sieben gesetzte Karolina Pliskova durchsetzen konnte.

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