Nadal vs. Djokovic #52 und das Duell der Aufschlag-Riesen.




Gleicht Nadal aus?

Es ist angerichtet. Am Halbfinaltag der Herren k√∂nnen sich die Tennisfans auf zwei Matches unterschiedlicher Pr√§gung freuen. Zun√§chst zieht sich ab 14 Uhr ein Aufschlag-Gewitter √ľber Wimbledon zusammen. Dann ermitteln Kevin Anderson und John Isner den ersten Finalisten. Danach sind alle Augen auf das Match des Tages gerichtet: den Evergreen zwischen Rafael Nadal und Novak Djokovic.

Es ist bereits das 52. Duell der beiden Allzeit-Gr√∂√üen. Gewinnt Nadal, w√§re der Ausgleich im internen Vergleich wieder hergestellt – im Moment liegt „Rafa“ 25:26 zur√ľck.¬†„Das ist eine gro√üe Sache. Wir haben sehr h√§ufig an bedeutenden Orten gegeneinander gespielt. Am Freitag ist das ein weiteres wichtiges Match gegen einen der schwierigsten Gegner, den man sich vorstellen kann. Novak spielt seht gut hier“, blickte der Weltranglisten-Erste voraus.

Die letzten zwei Aufeinandertreffen gingen an den Spanier ‚Äď 2017 in Madrid und vor wenigen Wochen in Rom; jeweils auf Sand. In Bezug auf Wimbledon hat der „Djoker“ die besseren Erinnerungen. 2011 gewann er das Finale in vier S√§tzen gegen seinen ewigen Rivalen.

Djokovic im Aufwind

Diesmal geht der Serbe eher als Herausforderer ins Match. Seine letzte Halbfinal-Teilnahme bei einem Major liegt schlie√ülich bereits fast zwei Jahre zur√ľck. Dennoch: Eine Rolle will sich der 31-J√§hrige nicht aufdr√§ngen lassen:¬†„Ich denke nicht dar√ľber nach, ob ich Au√üenseiter oder Favorit bin. Es geht mir nur darum, das Momentum auf meine Seite zu ziehen.“

Gegen Kei Nishikori, Karen Khachanov und Kyle Edmund ist ihm das zuletzt weitestgehend gelungen. Dass Djokovic wieder auf dem aufsteigenden Ast ist, hatte er bereits in Queen’s dokumentiert, wo er nur knapp am Titel vorbeigeschrammt war. Ob sich Nadal davon beeindrucken l√§sst, wird sich zeigen. Nach seinem famosen F√ľnfsatz-Sieg gegen Juan Martin del Potro ist das Selbstbewusstsein des 17-fachen Grand-Slam-Siegers noch einmal gewachsen. Ein Krimi √ľber die volle Distanz k√∂nnte uns also erneut bevorstehen.

Anderson will Federer-Sieg vergolden

Wer das erste Halbfinale gewinnt, ist √§hnlich schwer vorherzusagen. Die Bilanz (8:3) spricht f√ľr John Isner, mehr R√ľckenwind hat wohl Kevin Anderson. Gegen Titelverteidiger Roger Federer feierte der S√ľdafrikaner den gr√∂√üten Sieg seiner Karriere, obwohl er im Viertelfinale bereits mit 0:2-S√§tzen zur√ľcklag und einen Matchball abwehren musste. Wom√∂glich gibt auch die Erfahrung den Ausschlag. W√§hrend Anderson bei den US Open 2017 bereits im Finale stand, geht Isner in sein erstes Semifinale auf der ganz gro√üen B√ľhne.

Wie gut kennst du die Tennisplätze der Welt? Finde es in unserem Quiz heraus!

© by WhatsBroad