Muss sein „Wohnzimmer“ erstmals nach drei Jahren wieder verlassen: Roger Federer.




Viele Tennisfans dürften sich beim Blick auf die Viertelfinal-Ansetzungen verwundert die Augen gerieben haben. Roger Federer auf Court 1? Wie kann das sein? Es handelt sich nicht um einen Druckfehler.

Federer „nur“ auf Court 1

Nach 19 Partien in Folge auf dem Centre Court muss der Schweizer sein gewohntes Territorium räumen. Das Match gegen Kevin Anderson findet ab 14 Uhr auf dem zweitgrößten Platz der Anlage statt. Dort musste der Titelverteidiger zuletzt im Viertelfinale 2015 gegen Gilles Simon antreten.

An der Ausgangslage ändert das nichts – Federer bleibt Favorit. In den vier bisherigen Vergleichen mit dem Südafrikaner setzte sich der „Maestro“ jeweils ohne Satzverlust durch. Doch Achtung! Anderson kann auch die Schwergewichte der Szene ins Wanken bringen. Novak Djokovic wird sich erinnern. Vor drei Jahren lag der Serbe in Wimbledon bereits mit 0:2-Sätzen zurück, bevor er das Match gegen die aktuelle Nummer acht der Welt noch wenden konnte. Gespielt wurde ausgerechnet auf Court 1.

Dort duellieren sich heute ebenfalls die beiden Aufschlag-Riesen Milos Raonic und John Isner. Der Centre Court ist ab 14 Uhr reserviert für Djokovic und Kei Nishikori. Mit besseren Vorzeichen für den „Djoker“, der 13 von 15 Matches gegen den Japaner gewann.

„Delpo“ fordert Nadal

Es folgt der vermeintliche Höhepunkt des Tages: Rafael Nadal gegen Juan Martin del Potro. Während der Argentinier nur mit viel Mühe in der Achtelfinal-Fortsetzung gegen Gilles Simon die Oberhand behielt, pflügte „Rafa“ fast mühelos durchs Feld. Im bisherigen Turnierverlauf musste der Spanier noch keinen Satz abgeben. 2011 gab es dieses Match schon einmal in Wimbledon. Damals siegte Nadal in vier Sätzen.

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