Wenn sich die feinen Herren da mal nicht spekulieren. Die Wimbledon-Organisatoren werden das Männer-Endspiel wie gewohnt austragen.


15 Uhr vs. 17 Uhr

Der Sommer 2018 wirft bereits jetzt seine Schatten voraus. Es könnte ein spektakuläres Sportjahr 2018 werden: Olympische Winterspiele in Pyeongchang, dann der Juni und Juli mit Wimbledon und der Fußball-WM. Zeitliche Kollisionen sind vorprogrammiert, scheinen die Tennis-Offiziellen in London aber nicht wirklich zu berühren.

Das Finale der Herren ist wie üblich auf zwei Uhr nachmittags angesetzt.

Dies teilte ein Sprecher des All England Lawn Tennis and Croquet Club der englischen Times mit. Soll heißen: Um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit kommen die Spieler zum großen Finale auf den heiligen Rasen.

Interessanterweise wird das Endspiel der Fußball-WM in Russland um 17 Uhr angepfiffen. Hier könnte es also definitiv zu einer Überschneidung kommen.

Wimbledon verbietet TV-Übertragung auf den Leinwänden

Es bleiben somit also nicht einmal zwei Stunden Zeit, um eine Überschneidung zu verhindern. Wie die Times überprüfte, gab es in den vergangenen 20 Jahren lediglich zwei Spiele, die nach weniger als 1:50 Stunden beendet waren. Zuletzt übrigens dieses Jahr, als Roger Federer den Kroaten Maric Cilic vom Platz fegte.


Doch darauf werden sich die Verantwortlichen nicht wirklich berufen können. Und auch für diejenigen Fans, die wirklich Interesse am Fußball-Finale haben, gibt es keine wirkliche Ersatzlösung: Seit 1996 verbieten die Organisatoren nämlich TV-Übertragungen auf den Videoleinwänden des Tennisclubs.

Erst zweimal in der Sportgeschichte kam es vor, dass die beiden Großereignisse am selbsten Tag ihr Ende fanden. In den Jahren 1990 und 2006 – allerdings wurden dort die WM-Endspiele der Fußballer in Italien und Deutschland jeweils erst am Abend ausgetragen und kamen somit dem Wimbledon-Finale nicht in die Quere.

 

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