Es sind wieder acht Teilnehmer für das große Saisonfinale, das am kommenden Sonntag startet (13.11.2016 bis 20.11.), qualifiziert.

Neben dem brandneuen Weltranglistenersten Andy Murray sind diesmal auch zwei Newcomer dabei: Gael Monfils und Dominic Thiem. Wegen Verletzungen nicht am Start sind Roger Federer und Rafael Nadal. Das Abschlussturnier findet wie in den letzten Jahren auch in der O2 Arena in London statt.

Die Spieler werden in zwei Gruppen gelost. Die beiden in der jeweiligen Gruppe besten Spieler qualifizieren sich für das Halbfinale, also der Gruppenerste und Gruppenzweite. Über die momentanen Chancen, das Turnier zu gewinnen, geben wir hier einen Einblick.


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Andy Murray

Pro: Murray ist der Favorit. Er konnte nicht nur als erster Brite in der Geschichte diese Woche auf den Weltranglistenthron klettern, er hat auch sieben seiner letzten neun Turniere gewonnen. Zudem spielt er vor der heimischen Kulisse. Diesem Druck hat er schon bei seinem Olympia- und Wimbledonsieg standgehalten.

Contra: Bisher hat er das Finale bei den World Tour Finals noch nie erreicht. Und seit den US Open ist er nicht mehr auf andere Top 10-Spieler getroffen.

Novak Djokovic

Pro: Viermaliger Sieger der World Tour Finals und perfekter Belag.

Contra: Der „Djoker“ hat zum ersten Mal eine länger anhaltende Schwächephase, nachdem er bis zu den French Open vier Grand Slams hintereinander gewinnen konnte. Zuletzt musste er sich sowohl Stan Wawrinka als auch Marin Cilic gegenüber geschlagen geben und beiden könnte er auch bei den ATP Finals gegenüberstehen.

Stan Wawrinka

Pro: Bei den US Open gegen Djokovic zeigte „Stan the Man“ sein ganzes Repertoire und dominierte die Partie. Das zeigt, wie gefährlich es auch für Murray werden kann.

Contra: Eine durchwachsene Saison mit wenig überragenden Erfolgen.

Milos Raonic

Pro: Raonic gelang es seine Stärken – wie den extrem starken Aufschlag – gezielt einzusetzen und gleichzeitig seine Schwächen – das Spiel an der Grundlinie und taktisches Vorgehen – anzugehen. Das hat ihm das Selbstvertrauen gestärkt.

Contra: Verletzungsanfällig und keine Garantie, dass er topfit nach London anreist.

Kei Nishikori

Pro: Solides Jahr und der Bodenbelag in London.

Contra: Gegen Murray und Djokovic zumeist ohne Chance.

Gael Monfils

Pro: Halbfinale US Open und zuschauerbegeisternder Tennisspielstil.

Contra: Leichte Brustmuskelverletzung und kaum Chancen gegen die besten zwei der Weltrangliste.

Marin Cilic

Pro: Der Kroate ist derzeit in Bestform. Turniersieg Basel, Masters Paris Halbfinale, wo er auch Djokovic besiegt hat. Sechs von neun Spielen gegen die Top 10-Spieler konnte er für sich entscheiden.

Contra: Bei den Grand Slams ist meistens schon spätestens im Viertelfinale Schluss.

Dominic Thiem

Pro: Thiem könnte der „Most Improved Player“ für 2016 werden, also der Aufsteiger der Saison mit dem Top 10 Entry.

Contra: Nur Außenseiter, da er gegen Ende der Saison auch bei seinem Heimturnier in Wien viel zu früh ausgeschieden ist und müde wirkt.

Dominic Thiem

 

 

(Text: Sportwette.de)

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