Trotz des frühen US Open-Aus ist der 30-Jährigen die Teilnahme sicher.



Angelique Kerber kann ihr Flugticket für Singapur schon einmal buchen. Die Wimbledon-Siegerin hat sich für die WTA Finals qualifiziert. Damit ist Kerber nach Simona Halep die zweite Spielerin, die sicher beim Jahresendturnier der besten Acht dabei ist. Das Erreichen der Finals war eines der Ziele, die sie sich zu Jahresbeginn gesteckt hatte.

Wimbledon-Titel als Punktebooster

Wichtigste Hilfe für die Qualifikation war natürlich der Wimbledon-Titel. Mit ihm hat sich Angelique Kerber nicht nur einen Lebenstraum erfüllt, sondern auch ordentlich Punkte im Race gesammelt. Aber auch der Titel in Sydney zu Beginn des Jahres, sowie das gute Abschneiden in Roland Garros (Viertelfinale) und bei den Australian Open (Halbfinale) haben ihr Übriges getan. Für Kerber ist es die fünfte Teilnahme an den Finals. Die ersten drei Mal (2012, 2013, 2015) scheiterte sie bereits in der Gruppenphase. 2016 unterlag sie erst im Finale Dominika Cibulkova.

Auch Görges mit Chancen

Aus deutscher Sicht ebenfalls noch Chancen auf die Finals hat Julia Görges. Die 29-Jährige liegt aktuell auf Platz 11 im Race. Einen Spot also hinter den beiden Reserveplätzen, falls im Turnier eine der qualifizierten Spielerinnen ausfällt. Zwar könnte Görges, je nachdem wie Naomi Osaka, Anastasija Sevastova, Serena Williams und Madison Keys bei den US Open abschneiden, am Montag im Race wieder etwas zurückfallen. Es ist aber noch genügend Zeit, weitere Punkte zu sammeln. So steht z.B. noch der gesamte „Asian Swing“ an.

Weitere Spielerinnen auf der Zielgeraden

Die derzeit Nächsten im Rennen um die Qualifikation sind Petra Kvitova, Caroline Wozniacki, Elina Svitolina und Sloane Stephens. Alle vier sind in New York nicht mehr dabei und müssen daher noch ein wenig warten, ehe sie über die Ziellinie rücken. Die nächste Gelegenheit bietet sich bei den Turnieren in Hiroshima, Quebec und Tokio.