Die Favoritinnen Caroline Wozniacki und Elina Svitolina sagen ihre Achtelfinal-Partien in Hongkong ab.

In Hongkong setzte sich am Donnerstag das Ausscheiden der Titel-Aspirantinnen fort. Sowohl die Dänin Caroline Wozniacki (gegen Lizette Cabrera) als auch die an eins gesetzte Elina Svitolina (gegen Nicole Gibbs) sagten ihre Partien am Donnerstag ab.

Zwei Absagen an einem Tag

Wozniacki verabschiedete sich persönlich bei den Zuschauern. Die Vorjahressiegerin zog sich im Training eine Verletzung am Ellenbogen zu. Somit ziehen Lizette Cabrera und Nicole Gibbs kampflos in die nächste Runde ein. Die Australierin Cabrera trifft im Viertelfinale auf ihre Landsfrau Daria Gavrilova. Bei Svitolina war es eine Verletzung am rechten Fuß, die zur Absage führte. Mit Wozniacki und Svitolina verabschieden sich weitere Favoritinnen aus dem Turnier. Die Dänin war die Nummer drei der Setzliste, Svitolina die Nummer eins. Auswirkungen auf die Teilnahme bei den Finals in Singapur hat die Absage für beide wohl glücklicherweise Spielerinnen nicht.

Die Überraschungsflut geht weiter

Den Einzug ins Viertelfinale konnte dagegen die US-Amerikanerin Jennifer Brady perfekt machen. Sie konnte sich etwas überraschend gegen die an acht gesetzte Shuai Zhang durchsetzen. Brady gelang ein frühes Break und musste in der Folge keinen Breakball abwehren – mit 6:3 entschied sie den ersten Satz für sich. Ein weiteres frühes Break musste die Chinesin Zhang zu Beginn des zweiten Satzes hinnehmen. Insgesamt verlor sie in diesem Durchgang drei Aufschlagspiele und hatte somit keine Chancen, einen dritten Satz zu erzwingen. Im Viertelfinale trifft Jennifer Brady nun auf Nicole Gibbs.

Im asiatischen Duell gab es am Donnerstag keine Überraschung. Luksika Kumkhum, die Nummer 130 der Welt, forderte Qiang Wang aus China heraus. Und die Nummer 48 des WTA-Rankings gab sich keine Blöße: Zwar konnte Luksika Kumhum noch das erste Aufschlagspiel erfolgreich bestreiten – in der Folge jedoch wurde Qiang Wang ihren Erwartungen gerecht. Wang erhöhte den Druck auf ihre Kontrahentin und sicherte sich zwei Breaks in Folge und leitete früh den Satzgewinn ein. In Satz zwei das gleiche Bild: Die Chinesin blieb fokussiert, erspielte sich schnell ein Break und blieb bei eigenem Service stabil. Nach 1:21 Stunden machte Wang den Einzug in die nächste Runde perfekt.