Die Woche in Limoges war für die Deutsche trotzdem ein Erfolg.

Antonia Lottner hat ihren ersten WTA-Titel knapp verpasst. Beim Turnier in Limoges unterlag sie der Rumänin Monica Niculescu mit 4:6 x:6. Nach 2014 ist es die zweite Niederlage der Deutschen gegen die Rumänin. Ein Erfolg bleibt Limoges für Lottner trotzdem. Für die 21-Jährige war das Finale des kleinen 125K-Turniers ihr erstes auf der regulären Damentour.

 

Knapper erster Satz

Besonders im ersten Satz zeigte die Deutsche, warum sie ins Finale gekommen war. Mit ihren 1,81 m Körpergröße mit einer natürlichen Spannweite ausgestattet, versuchte sie sich dies am Netz zunutze zu machen. Immer wieder ging Antonia Lottner ihren Angriffsschlägen hinterher. Gegen Monica Niculescu nicht immer eine leichte Aufgabe. Die Rumänin ist für ihre ungewöhnliche Technik bekannt. Sie kann aus jeder Ecke des Platzes die Bälle unangenehm anschneiden und sehr gut platzieren.

 


Da nützte es der jungen Deutschen auch nichts, dass sie das Break vom Beginn des ersten Satzes noch einmal aufholte. Es sollte an diesem Tag noch nicht reichen. Mit 6:4 holte sich die erfahrenere Niculescu den ersten Durchgang. Und auch wenn Lottner äußerlich ruhig blieb, war der Widerstand wohl etwas gebrochen. Auch wenn sie noch mal alles gab, ging das Match und damit der Turniersieg mit 6:4 6:2 an Monica Niculescu.

„Es war mein erstes Finale und ich war sehr nervös“, sagte Lottner nach der Siegerehrung. „Monica ist sehr erfahren“.

 

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