Elise Mertens holt in Lugano mit dem Finalsieg den dritten Titel ihrer Karriere. In Bogota ist Anna Karolina Schmiedlova ebenfalls zum dritten Mal erfolgreich.

Das „Regen-Turnier“ im schweizerischen Lugano hat doch noch seinen pünktlichen Abschluss gefunden. Im Endspiel eines Events, das über die Woche hinweg wegen der Wetterumstände einen Spielplan nach dem anderen über den Haufen werfen musste, setzte sich am Ende die Belgierin Elise Mertens in einer Stunde und 24 Minuten mit 7:5 und 6:2 gegen die Weißrussin Aryna Sabalenka durch.

Mertens nach einem Tief in Lugano wieder in der Erfolgsspur

Die 22-Jährige hatte in diesem Jahr einen furiosen Saisonstart hingelegt und nach dem Turniersieg in Hobart auch noch  bei den Australian Open das Halbfinale erreicht. Danach reihten sich bei Mertens zuletzt aber diverse frühe Niederlagen aneinander. Erst in dieser komplizierten Turnierwoche, in der sie gegen Mona Barthel im dritten Satz ihres Viertelfinales auch schon kurz vor dem Aus stand, fand sie zurück in die Erfolgsspur. Der Lohn ist am Montag eine neues Karriere-High im Ranking. Mertens, die bisher nie besser als die Nummer 20 platziert war, ist ab morgen die Nummer 17 der WTA-Rangliste.

Auch Schmiedlova holt in Bogota ihren dritten Karriere-Titel

Die zweite Siegerin des Wochenendes kennt solche Weltranglisten-Regionen auch schon. Die heute 23-jährige Slovakin Anna Karolina Schmiedlova spielte bereits 2015 ein überragendes Jahr, das sie nach zwei Turniersiegen auf Platz 26 der Weltrangliste abschloss. An diese Leistungen konnte sie aber nie anknüpfen und fiel zwischenzeitlich Ende 2016 sogar aus den ersten 200 Weltranglistenplätzen heraus. Seitdem geht es langsam wieder aufwärts. In dieser Woche machte die Nummer 132 der Welt einen großen Schritt zurück. Nachdem sie auch 2018 in WTA-Hauptfeldern bisher nicht viel gerissen hatte, holte sie sich heute den Turniersieg beim „WTA International Event“ von Bogota (Kolumbien) mit einem 6:2 und 6:4 über die Spanierin Lara Arrubarrena. Schmiedlova hatte in Satz zwei schon klar mit 5:1 in Front gelegen. Dann drohten ihr die Nerven einen Streich zu spielen. Am Ende brachte sie das Match doch noch nach drei verlorenen Spielen in Folge mit einem Break über die Ziellinie.

 

Wie gut kennst du die Tennisplätze der Welt? Finde es in unserem Quiz heraus!