Mona Barthel ist mit einem Sieg gegen die Britin Katie Swan in das Turnier von Nottingham gestartet und feiert einen gelungen Einstieg in die Rasen-Saison.



Was in diesem Jahr auf den europäischen Sandplätzen abgelaufen ist, möchte Mona Barthel wahrscheinlich schnell abhaken. Nach einem gar nicht so schlechten Beginn mit einer Viertelfinalteilnahme in Lugano wollte ihr anschließend nur noch ein Sieg in einem WTA-Hauptfeld gelingen. Selbst der Versuch, nach einem Erstrunden-Aus bei den French Open in der letzten Woche noch einen versöhnlichen Abschluss bei einem kleineren Turnier im kroatischen Bol zu finden, scheiterte in Runde eins.

Barthel mit dem ersehnten Erfolgserlebnis

Um so wichtiger war es, dass die Nummer 117 der Welt heute einen gelungenen Einstieg in die Rasen-Saison feiern konnte. Als einzige deutsche Teilnehmerin beim Turnier von Nottinghsm setzte sich Mona Barthel gegen die britische Qualifikantin Katie Swan (Nummer 237) mit 7:6, 7:5 durch und steht in der zweiten Runde.

Barthel entscheidet zwei enge S√§tze f√ľr sich

In beiden Sätzen war es vor allen Dingen die Nervenstärke in den engen Situationen am Satzende, die den Unterschied zwischen den beiden Akteurinnen ausmachte. Der erste Durchgang ging in den Tiebreak, nachdem weder Barthel noch Swan es im Satzverlauf geschafft hatten, sich einen entscheidenden Vorteil zu erspielen. Auch im Tiebreak blieb das Match eine knappe Angelegenheit, bei der Barthel nach 54 Minuten  mit 7-5 die Nase vorne hatte.

Auch der zweite Satz lief fast vollst√§ndig durch, ohne dass es ein Break gab. Erst als es bei 6:5 f√ľr Barthel schon wieder auf die engste aller Satzentscheidungen zu lief, nutze die Deutsche ihre letzte Chance, einen zweiten Tiebreak zu vermeiden. Bei Aufschlag Swan und 30-40 nutzte sie ihren ersten Matchball und konnte sich √ľber eine gelungene Rasen-Premiere freuen.

In der Runde der letzten 16 Spielerinnen wartet allerdings eine schwierige Aufgabe auf die 27-Jährige. Sie bekommt es mit der in Nottingham an Nummer zwei gesetzten Slowakin Magdalena Rybarikova (WTA-Nummer 19) zu tun.

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