Turnier in Kanada geht ohne deutsche Beteiligung weiter.



Mit zwei deutschen Teilnehmerinnen startete diese Woche das WTA-Turnier im kanadischen Quebec. Da jedoch sowohl Tatjana Maria am Dienstag als auch Mona Barthel am Mittwoch in der ersten Runde scheiterten, werden die kommenden Tage ohne schwarz-rot-goldene Beteiligung ihren Lauf nehmen müssen. Während Maria überraschend deutlich gegen die 264. der Welt namens Rebecca Marino die Segel streichen musste, erwischte es Barthel gegen die an fünf gesetzte US-Amerikanerin Sofia Kenin.

Mit 3:6, 4:6 verlor die Bad Segebergerin, die bereits zu Beginn des Matches mit ihrem eigenen Service zu kämpfen hatte. In ihrem ersten Aufschlagspiel konnte sie das Break zwar noch abwenden, aber im zweiten war es dann soweit. Mit der 3:1-Führung im Rücken spielte Kenin groß auf und hatte keine Schwierigkeiten, den Satz unter Dach und Fach zu bringen.

Guter Start im zweiten Satz reicht Barthel nicht zum Ausgleich

Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte man deutlich erkennen, dass die DTB-Spielerin eigentlich noch nicht gewillt war, Kanada wieder den Rücken zu kehren. Die 94. der Weltrangliste konnte ihrer Gegnerin die ersten beiden Aufschlagspiele abnehmen. Hätte Barthel nicht selbst eines zum zwischenzeitlichen 1:1 kassiert, wäre sie vermutlich mit einem beruhigenden Vorsprung durch den Satz spaziert.

Doch so kam alles ganz anders: Beim Stande von 4:3 und eigenem Aufschlag gab die Deutsche ihr so wichtiges Spiel zu Null ab. Danach ging alles ganz schnell: Kenin ließ Barthel nicht mehr zurück ins Spiel und sicherte sich den alles in allem recht deutlichen Sieg. Dennoch zeigte Mona Barthel vor allem zu Beginn des zweiten Satzes, dass mit ihr bald wieder zu rechnen sein könnte.