Erste Niederlage mit neuem Trainer Rainer Schüttler.

Petra Kvitova gegen Angelique Kerber im Viertelfinale von Sydney. Was für ein Knaller. Doch der Start des Matches geriet etwas holprig.

Nicht nur beide Spielerinnen mussten noch in ihren Rhythmus finden, auch das Wetter wusste nicht so genau, was es wollte. Zweimal innerhalb der ersten fünf Aufschlagspiele musste das Match aufgrund von Regen unterbrochen werden. Waren Kerber und Kvitova bei der ersten Unterbrechung noch auf dem Platz geblieben, trieb sie der nächste heftige Regenschauer in die Kabinen. Da hatte es gerade zwei Breakbälle für die Deutsche gegeben.

Frisch aus der Umkleide kommend, nutze Kerber die zweite dieser Breakchancen zur 3:2-Führung und erhöhte danach mit eigenem Aufschlag auf 4:2. Der Vorsprung war allerdings nur von kurzer Dauer.

Kerber wirkt genervt

Nachdem die Deutsche zwei weitere Breakchancen nicht nutzen konnte, holte sich Kvitova das verlorene Aufschlagspiel wieder zurück und erhöhte ihrerseits auf 5:4. Von diesem Schlag erholte sich „Angie“ nicht mehr. Sie gab den Satz mit 4:6 ab. Insgesamt wirkte die Titelverteidigerin nicht so sicher wie in den Matches zuvor.

Das war auch im zweiten Durchgang deutlich zu erkennen. Vom 1:1-Zwischenstand setzte sich Kvitova im Eiltempo auf 5:1 ab und hatte kurz darauf den 6:4, 6:1-Erfolg sicher. Keine perfekte Generalprobe für „Angie“, aber dennoch kann sie nach zuletzt fünf Siegen in Serie optimistisch in die am Montag beginnenden Australian Open gehen.

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