Der Schock saß (zumindest kurzzeitig) tief.

Alexander Zverev war am Donnerstag beim Training umgeknickt, musste die Einheit daraufhin abbrechen. Unmittelbar vor dem Start der am Montag beginnenden Australian Open. Videos bei Twitter zeigten die ekelige Szene.

Der Deutsche spürt die Folgen noch: „Der Fuß tut ein bisschen weh. Es ist wie ein blauer Fleck auf dem Knochen.“ Deshalb werde er in seinem Erstrundenmatch gegen Aljaz Bedene am Dienstag auf jeden Fall mit einem Tapeverband spielen.

Zverev sieht sich nicht als Turnierfavorit

Am heutigen Samstag stand Alexander Zverev aber dennoch – nach einem ohnehin eingeplanten freien Freitag – bereits wieder auf dem Platz. Knapp zwei Stunden trainierte er mit dem Spanier Fernando Verdasco, sah dabei stabil aus.

Auch wenn er topfit in den ersten Grand Slam des Jahres gehen sollte. Die Favoritenrolle sieht der 21-Jährige trotz seines Triumphs bei den ATP-Finale zum Ende der Saison 2018 nicht bei sich. Dafür kämen laut Zverev die großen Drei in Frage: Roger Federer, Novak Djokovic, Rafael Nadal. Doch vielleicht kann der DTB-Profi ja in diese Phalanx einbrechen. Der Knöchel scheint jedenfalls mitzuspielen.

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