Auf Sand fühlt er sich so richtig wohl. Eigentlich überall, aber eben besonders auch auf Sand. Nun steht das Turnier vor der eigenen Haustür an.

Monte Carlo als Wohnsitz

„Sascha“ Zverev ist stolz auf seine Hamburger Heimat. Das betont er sogar dann noch, wenn er auf die derzeit eher gar nicht erfolgreichen HSV-Fußballer angesprochen wird. Mittlerweile ist er aber – wie so viele Tenniskollegen – nach Monte Carlo übergesiedelt. Besonders wegen der „top Bedingungen“, wie er erst kürzlich wieder unterstrich.

Bruder Mischa ist natürlich auch dabei. Und auch die Eltern. Die Zverevs sind ein Familienunternehmen. Das unterstrich Alexander Zverev auch nochmal mit den jüngsten Aussagen:

Ich habe den besten besten Coach auf der Tour und das habe ich schon oft gesagt. Er hat zwei Top-30-Spieler geformt. Aus dem Nichts.

Zverev meint damit sich – und seinen Bruder Mischa. Und sagt weiter:

Einer von ihnen hat mit 20 Jahren schon zwei Masters-Turniere gewonnen. Der andere hat einen komplett anderen Spielstil, ist Linkshänder, spielt Serve-and-Volley und hat es nach langer Verletzungspause zurück in die Top 30 geschafft. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meinem Coach. Er gibt mir so viele Möglichkeiten, wie es niemand sonst machen könnte.

Er – damit ist Vater Alexander Zverev Senior gemeint.

View this post on Instagram

👬💙 @mischazverevofficial

A post shared by Alexander Zverev (@alexzverev123) on

Erstes Spiel am Dienstag

Damit nimmt „Sascha“ indirekt auch Bezug auf die Trennung von Ex-Trainer Juan Carlos Ferrero, die für viele Anfang des Jahres überraschend kam. Grund waren unterschiedliche Ansichten, um es gelinde zu formulieren.

Doch darüber will Zverev nicht mehr wirklich reden. Er ist gekommen, um zu spielen. Wie immer. Nun steht der Wechsel auf Sand an.

Natürlich ändert sich das Spiel gewaltig, wenn es auf Sand geht. Aber ich genieße das. Ich würde mir sogar wünschen, dass die Sandplatzsaison länger gehen würde (Anm.: ziemlich genau zwei Monate).

Möglichst lange will der 20-Jährige auch in Monte Carlo dabeibleiben. Den Auftakt dazu kann er am Dienstag gegen Gilles Müller machen, der zum Auftakt gegen Florian Mayer gewann und damit ein deutsches Duell verhinderte.

Im direkten Vergleich zwischen Zverev und Müller steht es 1:0 für den Luxemburger, allerdings fand das Match auf Rasen statt. Auf Sand gilt der Deutsche als klarer Favorit.


Wie gut kennst du die Tennisplätze der Welt? Finde es in unserem Quiz heraus!