Starker Auftritt beim persönlichen Masters-Start.




Die Auslosung meinte es nicht leicht mit Alexander Zverev. Direkt in seinem ersten Match in Shanghai musste der DTB-Profi gegen die Nummer 23 der Welt ran. Nikoloz Basilashvili feierte gerade erst in Peking seinen zweiten Karrieretitel.

Davon ließ sich „Sascha“ allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Auch nicht von einem missglückten Hawk-Eye-Einsatz direkt beim ersten Punkt des Matches. Der Deutsche probiert immerhin etwas …

Zum Spiel: Zverev schaffte direkt ein Break zum 1:0, musste aber auch umgehend das Rebreak hinnehmen. Bis zum 5:5-Zwischenstand blieb alles in der Reihe, Zverev musste aber beim Stand von 3:4 gleich nochmal drei Breakchancen abwehren. Dies gelang dem Favoriten – genauso wie es ihm gelang, Basilashvili wenig später zum 6:5 erneut den Aufschlag abzunehmen. Die Vorentscheidung in Satz eins.

Zverev trifft nun auf Shootingstar

Im zweiten Durchgang entschied dann ein ganz frühes Break. Auf das 2:1 vom Deutschen fand der Georgier keine Antwort mehr, besonders auch, weil Zverev stark servierte. Zwölf Asse, kein Doppelfehler, 84 Prozent der Punkte erzielt, wenn der erste Aufschlag kam (36 von 43). Nur der Zweite schwächelte mit 45 Prozent ein wenig (9 von 20), dennoch hatte „Sascha“ nach 1:31 Stunden den 7:5, 6:4-Erfolg in der Tasche.

Nach dem Spiel sagte die Nummer fünf respektvoll über den Gegner:

Nikoloz war sehr selbstbewusst, daher war es nicht einfach. Ich freue mich über den Sieg und den Rest des Turniers.

Im Achtelfinale geht es nun gegen Alex de Minaur. Der 19-Jährige zeigte beim 6:4, 6:3-Sieg gegen Benoit Paire eine starke Leistung. Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen zwischen Zverev und de Minaur in dieser Saison, die ersten beiden Partien gewann jeweils der DTB-Profi.

 

Tennis-Point.de