DTB-Profi zeigt sich eiskalt.

Diese Aufgabe hatte es in sich. Nicht nur, dass Alexander Zverev gegen seinen besten Kumpel ran musste – nein, er musste John Isner auch noch mit 2:0-Sätzen besiegen, um ganz sicher in die K.o.-Runde einzuziehen.

Der erste Durchgang entwickelte sich zur erwarteten Angelegenheit. Beide Akteure ließen beim Aufschlag kaum etwas zu, bis zum 6:5 für Isner musste niemand über Einstand gehen. Dann strauchelte Zverev im ungünstigen Moment, hatte beim 5:6 Break- und Satzball gegen sich. Doch der DTB-Profi wehrte ab und rettete sich in den Tiebreak.

Hier erspielte sich der 21-Jährige beim 6:5 selbst die erste Möglichkeit, in Satzführung zu gehen – und verwandelte eiskalt zum 7:5.

Zverev „unglaublich happy“

Im zweiten Durchgang dann ein ähnliches Spiel. Besonders Zverev zeigte sich beim Aufschlag bärenstark, wies den Riesen Isner hier mit 18:10-Assen überraschend in die Schranken. Als „Sascha“ sich dann ein Break zum 5:3 holte, war dies die Vorentscheidung. Er vollendete zum 7:6, 6:3.

Ich bin unglaublich happy, das Halbfinale erreicht zu haben. John ist so ein schwerer Gegner. Gegen ihn entscheiden immer ein, zwei Punkte. Ich habe heute einige großartige Schläge rausgeholt.

In der Vorschlussrunde geht es nun gegen keinen geringeren als Vorbild Roger Federer. Zverev über das Match gegen den Maestro (Samstag, ab 15 Uhr):

Das wird eines der größten Spiele meiner Karriere.

Im direkten Vergleich steht es aktuell noch 3:2 für Federer.

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